FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferenz

Gremium der Selbstkoordination der FDP-Fraktionen From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz (kurz FraVoKo) der FDP-Fraktionen in den Ländern und des Europaparlaments ist ein Gremium der Selbstkoordination der FDP-Fraktionen. Die Konferenz setzt sich aus den Vorsitzenden der Fraktionen der Landtage und FDP-Gruppe innerhalb von Renew Europe im Europaparlament zusammen.[1]

Geschichte

Die erste Sitzung fand vom 15. bis 16. Januar 1960 auf Einladung von Willi Weyer als Vorsitzendem der FDP-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf statt. Die Tagung sollte sich nach seiner Vorstellung vierteljährlich mit Fragen der Landtagsfraktionen befassen und nicht in die Bundespolitik eingreifen. Ausgehend von landespolitischen Diskussionen wie etwa zur Kultur- und Medienpolitik gewann das Gremium jedoch im Laufe der Zeit zunehmend auch Einfluss auf bundespolitische Positionen.[2][3] Darüber hinaus werden Anhörungen veranstaltet, z. B. zum Thema „Glücksspielregulierung in Deutschland“[4].

Sprecher

Mitglieder

Arbeitsgruppen

Neben der Konferenz der Fraktionsvorsitzenden dienen folgende Arbeitsgruppen der vertieften inhaltlichen Zusammenarbeit:[6]

  • Arbeit und Soziales
  • Bildung
  • Digitalisierung
  • Energie
  • Europa
  • Finanzen
  • Familie, Frauen und Gleichstellung
  • Gesundheit
  • Innen und Sport
  • Justiz („Caesar-Runde“)
  • Kultur und Medien
  • Landwirtschaft und ländlicher Raum
  • Mobilität
  • Umwelt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft und Hochschule
  • Wohnen und Stadtentwicklung

Organisation

Die Organisation erfolgt über eine Geschäftsstelle in Berlin.

Einzelnachweise

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