Fabian und die mörderische Hochzeit
Film von Markus Sehr (2026)
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Fabian und die mörderische Hochzeit ist ein deutscher Kriminalfilm mit komödiantischen Elementen aus dem Jahr 2026. Regie führte Markus Sehr. Die Hauptrolle des Hochstaplers Fabian übernahm Bastian Pastewka. Der Film ist eine Originalproduktion für den Streamingdienst Prime Video und wurde dort am 6. Februar 2026 veröffentlicht.[1]
| Film | |
| Titel | Fabian und die mörderische Hochzeit |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 100 Minuten |
| Produktionsunternehmen | UFA Fiction, Amazon MGM Studios |
| Stab | |
| Regie | Markus Sehr |
| Drehbuch | Martin Eigler, Sönke Lars Neuwöhner, Sven S. Poser, Judy Horney |
| Produktion | Nataly Kudiabor, Denise Neustadt |
| Musik | Anna Kühlein, additional composer: Maurus Ronner |
| Kamera | Paul Pieck |
| Schnitt | Stefen Rocker |
| Besetzung | |
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Handlung
Der Betrüger Fabian Kurtz verkauft in Vilnius eine Villa ohne Wissen des Eigentümers gegen eine hohe Baranzahlung. Als er auffliegt, flieht er zu Fuß vor dem Häscher des betrogenen Käufers. Er tarnt sich als Fotograf und gelangt so in eine Hochzeitsgesellschaft, die mit dem Bus zur abgelegenen Villa einer Tante der Braut fährt. Unterwegs stürzen Bäume hinter dem Bus um, die den einzigen zuführenden Weg damit versperren.
Die kunstbegeisterte Tante Nikola kündigt der Braut Milva ein besonderes Hochzeitsgeschenk an: eine wertvolle, 40.000 Jahre alte Elfenbeinskulptur, die Venus von Wildenfeld (angelehnt an die Venus von Willendorf), die sich seit vier Generationen im Familienbesitz befindet. Wann und wo sie der Braut übergeben werden soll, verrät sie nicht. Der Betrüger macht sich auf die Suche danach und sabotiert Telefon und WLAN. Die Braut wird von ihrer Freundin „entführt“ und zum Pavillon im Garten gebracht.
Der Betrüger gibt sich nun als Fabian Kurtz vom BKA aus, der die Venus als angebliche Raubkunst beschlagnahmen soll. Im Pavillon wird kurz darauf Nikolas Leiche gefunden. Sie ist offenbar mit einer Schere erstochen worden. Milva ist verschwunden, ebenso die Venus. Von Fabian wird nun erwartet, dass er die Ereignisse aufklärt; er beginnt, die Anwesenden zu beobachten und zu befragen.[2] Zwar wird er als Betrüger enttarnt, kann aber aufdecken, dass Nikolas betrügerische Geliebte Kim diese und Milva mit vergiftetem Sekt betäubt und die Venus an sich genommen hat. Sie versteckte sie bei Milva, aus deren Zimmer sie deren Schwiegervater Gerhard entwendete, dem ihr Vater Armin sie abnahm, aus dessen Koffer Milvas im Rollstuhl sitzender Bruder Lukas sie wegnahm. Es stellt sich heraus, dass es sich nur um eine wertlose Gipskopie handelt.
Als Mörderin Nikolas enttarnt Fabian Lukas Tagesbegleiterin Ewwa. Sie ist in Wahrheit Nikolas Stieftochter und hat sich an ihr dafür gerächt, wie sie ihren Vater behandelt hat, der am Alkohol zugrunde gegangen ist.
Am Ende findet Fabian die Venus, verstaut sie in seinem Koffer und fährt mit einem Schneemobil über einen See davon. Nach kurzer Zeit bricht die Eisdecke unter dem Fahrzeug ein.
Produktion
Der Film wurde von UFA Fiction in Zusammenarbeit mit Amazon MGM Studios Deutschland produziert. Die Dreharbeiten fanden überwiegend in Lettland und Litauen statt.[1] Das im Film gezeigte Schloss Bīriņi steht in der Nähe des Ortes Bīriņi, nordöstlich von Riga. Das Drehbuch verfassten Martin Eigler, Sönke Lars Neuwöhner und Sven S. Poser unter Mitarbeit von Judy Horney.[1]
Rezeption
Der Filmdienst kritisiert den Film als „gediegen inszenierter Rätselkrimi mit vielen Verdächtigen, der solide, wenn auch nicht allzu originell unterhält.“[3]