Falko Weißpflog

deutscher Skispringer From Wikipedia, the free encyclopedia

Falko Weißpflog (* 26. März 1954 in Pleißa) ist ein ehemaliger deutscher Skispringer.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Falko Weißpflog
Nation Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik
Geburtstag 26. März 1954[1]
Geburtsort Pleißa, DDR
Karriere
Nationalkader seit 1976
Pers. Bestweite 174 m (Oberstdorf, 5. März 1976)[1]
Status zurückgetreten
Karriereende 1980
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Bronze 1978 Lahti Großschanze
DDR-Meisterschaften
Bronze 1976 Lauscha Normalschanze
Silber 1977 Oberwiesenthal Normalschanze
Gold 1978 Schmiedefeld Großschanze
Bronze 1979 Oberhof Großschanze
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 30. Dezember 1979
 Gesamtweltcup 46. (1979/80)
 Vierschanzentournee 05. (1977/78)
 
Schließen

Werdegang

Falko Weißpflog absolvierte seine ersten Sprünge auf der Skisprunganlage im Gussgrund, der zum Rabensteiner Wald bei Grüna gehört.[2] International erfolgreich war Weißpflog vor allem von 1976 bis 1980. Zu seinen größten Erfolgen zählen die Bronzemedaille auf der Großschanze bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Lahti im Jahr 1978 sowie 1976 der Skiflugweltrekord mit 174 Metern auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf. Weißpflog war zunächst für seine Heimat-Betriebssportgemeinschaft Motor Grüna aktiv, nachdem er mit guten Leistungen die Funktionäre überzeugt hatte, startete er ab 1973 wie sein Bruder Roland[3] für den SC Traktor Oberwiesenthal,[4] für den später auch Jens Weißflog Erfolge feierte.

Aufgrund seiner weiten Sprünge wurde Falko Weißpflog auch als Falke bezeichnet. Der österreichische Musiker Johann Hölzel war von Weißpflog fasziniert und wählte daraufhin seinen Künstlernamen Falco, wie er in der TV-Sendung „Auf Los geht’s los“ bekannt gab.[4]

Erfolge

Nordische Skiweltmeisterschaften

DDR-Meisterschaften

Statistik

Weltcup-Platzierungen

Weitere Informationen Saison, Platz ...
SaisonPlatzPunkte
1979/8046.20
Schließen

Skiflugweltrekord

Weitere Informationen Ort, Land ...
OrtLandWeiteaufgestellt amRekord bis
OberstdorfDeutschland Deutschland174,0 m
(K-Punkt: 165 m)
5. März 1976[7]7. März 1976
Schließen

Schanzenrekorde

Weitere Informationen Schanze (K-Punkt), Ort ...
Schanze (K-Punkt)OrtLandWeiteaufgestellt amRekord bis
Heini-Klopfer-Skiflugschanze (K165)OberstdorfDeutschland Deutschland174,0 m5. März 19767. März 1976
Bergiselschanze (K106)InnsbruckOsterreich Österreich106,0 m3. Januar 19782. Januar 1980
Salpausselkä-Schanzen (K113)LahtiFinnland Finnland114,5 m26. Februar 19789. März 1980
Schließen

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI