Fanny Hill (1964)
Film von Russ Meyer und Albert Zugsmith
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Fanny Hill ist ein US-amerikanisch-deutscher Spielfilm von 1964 nach dem Roman Fanny Hill. Er fällt unter die Gattung erotische Komödie. Regie führte Russ Meyer nach einem dem gleichnamigen Briefroman von John Cleland aus dem Jahr 1794 zugrundeliegenden Drehbuch.
| Film | |
| Titel | Fanny Hill |
|---|---|
| Produktionsland | USA, Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1964 |
| Länge | 96 Minuten- deutsche Version (gek. 85 Minuten) amerikanische Fassung 104 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Russ Meyer |
| Drehbuch | Robert J. Hill |
| Produktion | Artur Brauner, Albert Zugsmith |
| Musik | Erwin Halletz |
| Kamera | Heinz Hölscher |
| Besetzung | |
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Handlung
Der Film spielt im „sündigen“ London des 18. Jahrhunderts, in dem die jungfräulich-brave Fanny Hill ihre Eltern verloren hat und sich nun ein Leben in den Turbulenzen dieser Zeit aufbauen will. Sie hat das Glück, bei der überschwänglichen Mrs. Brown eine Anstellung als Kindermädchen zu finden. Fanny hat die Aufgabe, dort „nett“ zu den Kunden des Freudenhauses zu sein, die ihre Zeit in „betörender Gesellschaft“ verbringen wollen.
Nun ist jeder Mann wild darauf, Fanny, die noch den unschuldigen Blick der Jugend besitzt, in die „Freuden der Liebe“ einzuweihen. Das Mädchen befreundet sich allerdings mit Madame Brown, die sie beschützt, sodass Fanny das Haus genauso jungfräulich verlässt, wie sie es betreten hat.
Produktion und Kritik
Robert J. Hill schrieb das Drehbuch für das Filmprojekt. „Russ Meyer wurde eigens für den Film geholt, konnte seine wilden Fantasien aber nicht umsetzen. Die meisten seiner Nacktszenen, die er mit seinen Darstellern drehte, verschwanden wieder aus dem Film, entstanden ist eine optisch ‚brave‘, inhaltlich äußerst langweilige Groschenheft-Geschichte, wobei die Handlung größtenteils in den Dialog verbannt wurden.“[2] Dieser Missgriff wird größtenteils den Filmkürzungen zugeschrieben.[3]
Eine alternative Version mit allen Nacktszenen zeigte Russ Meyer auf der Playboy-Promotiontour 1965. Nur ein Heft, Fanny Hill in Pictures, 1965 beim Verlag Gloria-Film in englischer Sprache erschienen, zeugt noch von der Existenz dieser Version, die bis heute nicht weiter verbreitet wurde. Auch die längere US-Fassung wurde bei den Nacktszenen zensiert.
Weblinks
- Fanny Hill bei IMDb
- Fanny Hill in der Online-Filmdatenbank