Wikiwand AI

Fasia-Jansen-Gesamtschule

Gesamtschule in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Fasia-Jansen-Gesamtschule[2] ist eine städtische Gesamtschule in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen). Die Schule ist benannt nach der Friedensaktivistin, Pazifistin und Liedermacherin Fasia Jansen[3].

SchulformGesamtschule
Schulnummer189844
AdresseHauptgebäude: Schwartzstraße 87
Zweigstelle: Schönefeld 47
OrtOberhausen (Rheinland)
Schnelle Fakten Schulform, Schulnummer ...
Fasia-Jansen-Gesamtschule
Fasia-Jansen-Gesamtschule, Hauptgebäude Schwartzstraße
Schulform Gesamtschule
Schulnummer 189844
Adresse Hauptgebäude: Schwartzstraße 87
Zweigstelle: Schönefeld 47
Ort Oberhausen (Rheinland)
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 28′ 24″ N,  51′ 43″ O
Träger Stadt Oberhausen
Schüler etwa 1300
Lehrkräfte etwa 120
Leitung Sabine Meder[1]
Website fasiajansengesamtschule.de
Schließen

Geschichte

Die Fasia-Jansen-Gesamtschule wurde im Jahr 1988 als dritte Gesamtschule Oberhausens unter dem Namen Gesamtschule Alt-Oberhausen gegründet[4][5] und bezog das Gebäude des ehemaligen Novalis-Gymnasiums in der Schwartzstraße 87. Das Novalis-Gymnasium war im Jahr 1987 als eigenständige Schule aufgelöst und mit dem benachbarten Heinrich-Heine-Gymnasium zusammengeführt worden. Am 27. Juni 2014 wurde die Gesamtschule Alt-Oberhausen auf Antrag der Schulkonferenz in Fasia-Jansen-Gesamtschule umbenannt.[6]

Lage und Gebäude

Schulstandort Schwartzstraße um 1910
Schulstandort Schwartzstraße, Novalis-Gymnasium 1963

Das Hauptgebäude der Fasia-Jansen-Gesamtschule liegt im Stadtteil Oberhausen-Mitte (Marienviertel).

Die Wurzeln des Schulstandortes an der Schwartzstraße gehen auf das Jahr 1896 zurück. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Ursprungsgebäude zerstört; nur ein dreistöckiger Anbau aus dem Jahr 1905 im historistischen Stil blieb weitgehend erhalten und konnte restauriert werden.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Hauptgebäudes befinden sich das Rathaus Oberhausen und die Luise-Albertz-Halle. Der Hauptbahnhof Oberhausen ist fußläufig erreichbar.

Die Jahrgänge 5 und 6 werden in der Zweigstelle Schönefeld in Dümpten unterrichtet.

Schulisches Angebot

An der gebundenen Ganztagsschule können die Schüler den Hauptschulabschluss (nach Klasse 9 oder 10) und die Fachoberschulreife sowie die Fachoberschulreife mit Qualifikation (nach Klasse 10) erwerben. Der Besuch der gymnasialen Oberstufe[7] ermöglicht den Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife (nach Klasse 12) und die Allgemeine Hochschulreife (nach Klasse 13).

Die Schule verfügt über ein gesondertes Sportprofil: In der Sekundarstufe I gibt es pro Jahrgang eine Sportklasse. Außerdem hat die Fasia-Jansen-Gesamtschule den Titel „DFB-Junior-Coach-Schule“[8] erworben und beteiligt sich am Schulversuch „Talentschule“[9] des Landes Nordrhein-Westfalen. In den Jahrgängen 5 bis 7 und wurde das Unterrichtsfach „Talent und Kreativität“' etabliert. Darüber hinaus werden im Rahmen des Landesprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“[10] fächer- und jahrgangsübergreifende Kulturprojekte angeboten.

Seit dem Jahr 2019 unterhält die Fasia-Jansen-Gesamtschule einen Schüleraustausch mit der Abbot's Lea School[11][12] in Liverpool. Seit dem 26. November 2022 gehört die Fasia-Jansen-Gesamtschule zum bundesweiten Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.[13] Am 20. September 2024 erhielt die Schule die Zertifizierung als Fairtrade-Schule.[14]

Auszeichnungen

Im Jahre 2024 wurde die Fasia-Jansen-Gesamtschule zum wiederholten Mal als „Schule der Zukunft“[15][16] ausgezeichnet. Im Kulturbereich konnte die Schule den Jugendkulturpreis der Stadt Oberhausen[17][18] und den Martin-Gauger-Preis in Empfang nehmen.[19][20] Im Jahr 2023 erzielte das Multiprofessionelle Team der Fasia-Jansen-Gesamtschule den zweiten Platz des Jugendkulturpreises NRW[21] für ein integratives und inklusives Rap-Projekt.[22][23]

Projekte

Stolperstein für Studienrat Karl Weirich

Am 7. März 2023 verlegte der Künstler Gunter Demnig vor dem historischen Haupteingang an der Schwartzstraße einen Stolperstein für den Sozialdemokraten Heinrich Karl Weirich,[24] der von 1931 bis 1933 als Studienrat an der damaligen Städtischen Oberrealschule beschäftigt war und im Jahr 1933 mit einem Berufsverbot belegt wurde.[25]

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks