Fenpropathrin

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Fenpropathrin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Pyrethroide.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformeln von (±)-Fenpropathrin
1:1-Gemisch aus (R)-Form (oben)
und (S)-Form (unten)
Allgemeines
Name Fenpropathrin
Andere Namen
  • α-Cyan-3-phenoxybenzyl-2,2,3,3-tetramethylcyclopropan-carboxylat
  • (RS)-α-Cyano-3-phenoxybenzyl-2,3,3-tetramethylcyclopropan-carboxylat (IUPAC)
  • Danitol
Summenformel C22H23NO3
Kurzbeschreibung

hellgelber Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
  • 39515-41-8 (unspez.)
  • 67890-38-4 [(R)-Fenpropathrin]
  • 67890-41-9 [(S)-Fenpropathrin]
EG-Nummer 254-485-0
ECHA-InfoCard 100.049.514
PubChem 47326
ChemSpider 43074
Wikidata Q1404816
Eigenschaften
Molare Masse 349,4 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,15 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

45–50 °C[1]

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),[3] ggf. erweitert[1]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301312330410
P: 260264273280302+352+312304+340+310[1]
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
Schließen

Eigenschaften

Fenpropathrin ist ein brennbarer schwach gelber Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.[1] Es ist instabil unter alkalischen Bedingungen.[2]

Verwendung

Geschätzte Ausbringungsmenge in den USA 2011

Fenpropathrin wird als Akarizid und Insektizid zur Bekämpfung einer Reihe von Insekten, vor allem Milben, beim Anbau von Obst und Gemüse verwendet.[2] Es wirkt durch Blockierung der Natriumkanäle der Nervenzellen.[4]

In den USA kam es nach 1999 zu einer Renaissance der Fenpropathrinanwendung, wo es heute überwiegend im Weinbau verwendet wird.

Zulassung

In keinem der EU-Staaten einschließlich Deutschland und Österreich sowie in der Schweiz sind Pflanzenschutzmittel zugelassen, die Fenpropathrin als Wirkstoff enthalten.[5]

Das Europäische Arzneibuch legt als Grenzwert für Fenpropathrin-Rückstände in pflanzlichen Drogen 0,03 mg·kg−1 fest.[6]

Einzelnachweise

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