Fensterband (Architektur)

From Wikipedia, the free encyclopedia

Ein Fensterband bezeichnet in der Architektur eine Reihe mehrerer unmittelbar nebeneinander liegender Fenster.[1]

Fensterband an der Villa Savoy (Le Corbusier, fertiggestellt 1931, Foto 2015)

Beschreibung

Die bandartig streng aneinandergereihte Fenster sind nur durch Rahmen, Pfosten oder schmale Blindfenster unterbrochen. Die einzelnen Fenster sind dabei in serieller Art gleich gestaltet, können aber rhythmisch in ihrer Breite sowie im Wechsel von Festverglasungen und Öffnungsflügeln variieren.[2]

In der Regel verlaufen Fensterbänder horizontal, doch gibt es ebenso senkrechte Fensterbänder, beispielsweise im Bereich von Treppenhäusern.

Fensterbänder wurden innerhalb der Architekturgeschichte erstmals von Architekten der Klassischen Moderne verwendet. Die eigentliche Tragstruktur des Gebäudes tritt in den Hintergrund, ist also innen liegend, kann aber durch das laufende Fensterband sichtbar in der Fenstereinteilung integriert sein. Die Stütze befindet sich dann hinter einem geschlossenen Fensterteil.[3]

Galerie

Literatur

  • Dirk Dosenhagen: Büro- und Geschäftsfassaden der 50er Jahre. Konservatorische Probleme am Beispiel West-Berlin. Dissertation. Band 1. Berlin 2004, S. 17–21, 123–145 (tu-berlin.de [PDF; 13,7 MB]).
Commons: Fensterband – Sammlung von Bildern
  • Fensterband. In: Archipendium. Kaiser Klumpp Peters Wormuth, archiviert vom Original am 23. September 2017;.
  • Fensterband. In: Baunetz Wissen. Heinze;.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI