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Fensulfothion

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Fensulfothion ist eine 1:1-Mischung von zwei stereoisomeren chemischen Verbindungen aus der Gruppe der Thiophosphorsäureester.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Fensulfothion
1:1-Gemisch von zwei stereoisomeren Sulfoxiden
Allgemeines
Name Fensulfothion
Andere Namen
  • Terracur
  • Dasamit
  • (RS)-O,O-Diethyl-O-(4-methylsulfinylphenyl)thionphosphat
  • (RS)-Thiophosphorsäure-O,O-diethyl-O-(4-(methylsulfinyl)phenyl)-ester
  • (±)-O,O-Diethyl-O-(4-methylsulfinylphenyl)thionphosphat
  • (±)-Thiophosphorsäure-O,O-diethyl-O-(4-(methylsulfinyl)phenyl)-ester
  • O,O-Diethyl-O-(4-methylsulfinylphenyl)thionphosphat
  • Thiophosphorsäure-O,O-diethyl-O-(4-(methylsulfinyl)phenyl)-ester
Summenformel C11H17O4PS2
Kurzbeschreibung

gelbe bis braune Flüssigkeit[1][2]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 115-90-2
EG-Nummer 204-114-3
ECHA-InfoCard 100.003.741
PubChem 8292
Wikidata Q5443592
Eigenschaften
Molare Masse 308,36 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig[1]

Dichte

1,202 g·cm−3[1]

Siedepunkt

138–141 °C (bei 0,01 hPa)[1]

Löslichkeit
  • schwer löslich in Wasser (1,54 g·l−1 bei 25 °C)[1]
  • löslich in den meisten nicht aliphatischen organischen Lösungsmitteln[2]
Brechungsindex

1,54 (25 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),[3] ggf. erweitert[1]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 300+310+330​‐​410
P: 262​‐​273​‐​280​‐​264​‐​302+352+310​‐​304+340+310[1]
MAK

Schweiz: 0,1 mg·m−3 (gemessen als einatembarer Staub)[4]

Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
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Gewinnung und Darstellung

Fensulfothion kann durch Reaktion von O,O-Diethylphosphorchlorthioat mit 4-Methylmercaptophenol und anschließend mit Wasserstoffperoxid gewonnen werden.[5]

Eigenschaften

Fensulfothion ist eine gelbe bis braune Flüssigkeit, die schwer löslich in Wasser ist.[2]

Verwendung

Fensulfothion wird als Nematizid und Insektizid verwendet.[2] Die Verbindung wurde 1965 von Bayer auf den Markt gebracht.[6]

In den Staaten der EU und in der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.[7]

Einzelnachweise

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