Ferdinand Aßhoff

deutscher Beamter From Wikipedia, the free encyclopedia

Ferdinand Aßhoff (* 1953 oder 1954) ist ein deutscher Beamter und war von 2024 bis 2025 als Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen kommissarischer Hauptverwaltungsbeamter des Kreises Düren.

Leben

Ferdinand Aßhoff begann 1976 eine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt bei der Bezirksregierung Arnsberg und war ab 1995 als Referent im Kultusministerium Nordrhein-Westfalen sowie als Dezernent bei der Bezirksregierung Detmold beschäftigt.[1] Später war er Dezernent in Schulabteilung und Kommunalaufsicht, Beauftragter für den Haushalt sowie Persönlicher Referent des Regierungspräsidenten bei der Bezirksregierung Arnsberg. Aßhoff leitete ab 2010 dort die Abteilung für „Regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft“ und wurde im August 2021 nach 45 Jahren aus dem Dienst verabschiedet.[1]

Ab dem 8. November 2024 wurde Ferdinand Aßhoff vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen zum kommissarischen Vertreter des aufgrund der Luxus-Schleuser-Affäre suspendierten Landrates des Kreises Düren, Wolfgang Spelthahn bestellt.[2] Der Kreistag klagte gegen die Bestellung Aßhoffs, unterlag vor dem Verwaltungsgericht Aachen und ging nicht in Berufung.[3][4][5] Die Funktion des Landesbeauftragten hatte Aßhoff inne, bis Ralf Nolten als Sieger der Kommunalwahl 2025 Anfang November 2025 die reguläre Nachfolge Spelthahns antrat.[6][7][8][9]

Aßhoff lebt in Möhnesee.[10]

Politische Laufbahn

Ferdinand Aßhoff ist Mitglied der CDU und hatte bei den Kommunalwahlen 1999 sowie 2004 für das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Möhnesee kandidiert, unterlag jedoch beide Male in Stichwahlen dem parteilosen Gerd Brune.[11][12] 2009 trat er nicht erneut an.[13] Aßhoff war bis 2010 für insgesamt 11 Jahre Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Möhnesee.[14]

Einzelnachweise

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