Ferdinand Fleckles
Badearzt und Schriftsteller in Karlsbad, 1836-1894
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Leben und Wirken
Er war der Sohn des Karlsbader Brunnen- und Badearztes Leopold Fleckles und trat in die Fußstapfen seines Vaters. Nach dem Schulbesuch in Karlsbad studierte er Medizin und promovierte. Danach war er als Hospitaldirektor und Badearzt in Karlsbad tätig. Zu seinen Patienten gehörte u. a. Karl May. Daneben verfasste er wie sein Vater einige medizinische Abhandlungen vor allem mit Bezug auf Karlsbad und gab von 1869 bis kurz vor seinem Tod 1893 das Badejournal Der Sprudel heraus. 1889 gab er seine Praxis auf, um sich nur noch der Schriftstellerei zu widmen. Zu seinen Korrespondenzpartnern zählte auch die Tochter von Karl Marx.[1]
Schriften (Auswahl)
- Carlsbad. Druck und Verlag von C. C. Meinhold und Söhne, Dresden o. J. (mehrere Auflagen)
- Sprudelsteine. Ein Karlsbader Bilderbuch. 1876.
- Das diabetische Beginnen mit sechzig Menus für Diabetiker. 1881.
Literatur
- R. Kastner: Böhmens deutsche Poesie und Kunst 3. Jahrgang, 1895.
- Heribert Sturm: Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder. 1974.
Weblinks
- Fleckles, Ferdinand (1836–1894). In: BLGBL-online, Version vom 16. September 2025