Ferdinand Kleemann
deutscher Unternehmer und Erfinder
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leben
Ferdinand Kleemann begann 1848[1] in Obertürkheim mit der Produktion und Reparatur landwirtschaftlicher Geräte. Schon damals nutzte er die Wasserkraft. 1857 gründete er in Obertürkheim eine Feilenhauerei und 1860 eine Freiwillige Feuerwehr.[2] 1865 ließ er sich einen Schaltmechanismus für Strohschneidstühle patentieren,[3] 1867 eine lithografische Schnellpresse.[4] 1875 folgte ein Patent für einen Sicherheitsverschluss an Pumpbrunnen.[5]
Kleemann war Mitglied der Freimaurerloge Horus in Breslau und zeitweise Provinzialgroßmeister von Schlesien.
Kleemann GmbH
- Belegschaft um 1870
- Kleemann-Gerät im Deutschen Straßenmuseum
- Kleemann-Gerät im Kibbutz Shamir, Israel
Sonstiges
Die ehemalige Villa Kleemann in der Uhlbacher Str. 34 in Obertürkheim gilt heute als Kulturdenkmal.[6] Auch ein Splitterschutzbunker in der Ailenbergstraße in Obertürkheim, den einer der Nachkommen Ferdinand Kleemanns wohl im Zweiten Weltkrieg errichten ließ, wurde in die Liste der Kulturdenkmale Baden-Württembergs aufgenommen.[7]
