Ferdinands Feld

Musikfestival für elektronische Musik From Wikipedia, the free encyclopedia

Ferdinands Feld ist ein Musikfestival für elektronische Musik, das jährlich in Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen stattfindet.

Schnelle Fakten Allgemeine Informationen, Besucherzahlen ...
Ferdinands Feld
Allgemeine Informationen
Ort Rotenburg (Wümme), Deutschland Deutschland
Genre Elektronische Tanzmusik (EDM)
Veranstalter fuenfvorzwoelf event GmbH
Zeitraum seit 2015
Website www.ferdinandsfeld.de
Besucherzahlen
2025 20.000
2024 27.000
2023 23.000
2022 20.000
2021 10.000 (ausverkauft)
2020 10.000 (ausverkauft)
2019 18.000
2018 13.000
2017 11.500
2016 8.500
Schließen

Geschichte

Das Festival wird seit 2015 von der 24/7 Events und Merchandising GmbH auf dem Flugplatz Rotenburg (Wümme) veranstaltet. Gegründet wurde die Veranstaltungsgesellschaft von drei regional bekannten DJs, die im Sommer 2014 nach einer Partynacht die Idee reifen ließen. Am folgenden Tag wurden sie auf dem vorgesehenen Gelände vorstellig, legten ihr Erspartes in Höhe von 27.000 Euro zusammen, organisierten Sponsoring und bereiteten die erste Auflage mit zwei Bühnen und 16 Live-Acts für den August 2015 vor.[1] Seit 2023 ist die Bremer fuenfvorzwoelf event GmbH Mitveranstalterin.[2] Maskottchen der Veranstaltung ist „Ferdi“, dessen Aussehen und Name an Ferdinand von Zeppelin angelehnt ist.[3]

Im ersten Jahr verzeichnete Ferdinands Feld den Veranstaltenden zufolge 3500 Besucher,[4] wuchs im Folgejahr rasant und bis 2019 auf rund 15.000 zahlende Gäste. In den Jahren 2020 und 2021 musste die klassische Variante des Festivals wegen der COVID-19-Pandemie abgesagt werden.[5][6] Als Alternative fand das Festival in den beiden Jahren unter dem Namen „Ferdinands Feld - Dann halt in klein“ als coronakonforme Version mit deutlich weniger Besuchern statt.[7] 2022 wurde die Veranstaltung von rund 20.000 Menschen besucht.[4] 2023 gab es erstmals ein „Not-Camping“ für Besucher, die am späten Abend nicht mehr nach Hause konnten oder wollten, das Festival selbst war von Dauerregen beeinträchtigt.[3] 2024 wurde aus dem Notlager ein vollwertiger Campingplatz mit Duschen, Umkleiden, befestigten und beleuchteten Wegen für bis zu 1500 Camper. Gleichzeitig wurde das Festival erstmals an zwei Tagen veranstaltet, am Freitag wurde bereits eine der drei Bühnen bespielt.[8] An beiden Veranstaltungstagen kamen insgesamt 27.000 Gäste.[2] 2025 litt die Festivalauflage unter dem regnerischen Wetter, dennoch kamen insgesamt 20.000 Gäste, der ausgebaute Campingbereich mit nunmehr 2.500 Plätzen war sogar ausverkauft.[9] Für 2026 ist eine fünfte Bühne angekündigt und nachdem sich 80 % der Ferdi-Besuchenden dafür aussprachen, auf die ganz großen Namen der Szene zu verzichten und dafür 30 Euro weniger Eintritt zahlen zu müssen, setzen die Veranstaltenden auf leichte gesenkte Ticketpreise und optimierten Service durch mehr Schattenplätze, mehr Trinkwasser, bessere Toiletten und bessere Campingplätze.[10]

Daten und Line-Up

Weitere Informationen Datum, Besuchende ...
Datum Besuchende Line-Up (Auswahl)
1. August 2015 03.500
6. August 2016 08.500 Dario Rodriguez, Freischwimmer, Moonbootica[11]
5. August 2017 11.500 Brooks, Chocolate Puma, Hugel, Mike Williams, Sick Individuals
4. August 2018 13.000 Drunken Masters, Fedde Le Grand, James Hype, Le Shuuk
3. August 2019 18.000 Brennan Heart, Sub Zero Project, Tujamo
1. August 2020 Wegen COVID-19-Pandemie Ersatzveranstaltung „Dann halt in klein“
31. Juli 2021 03.000 Erneut Ersatzveranstaltung „Dann halt wieder in klein“ an sechs Tagen mit jeweils 500 Besuchenden[7]
6. August 2022 20.000 Bassjackers, Headhunterz, Quintino
5. August 2023 23.000 Blasterjaxx, Da Tweekaz, Tujamo
2.–3. August 2024 27.000 Afrojack, D-Block & S-te-Fan, Dual Damage, Gestört aber geil, Niklas Dee, Noel Holler, Pappenheimer, David Puentez, Showtek, Warface
1.–2. August 2025 20.000 Brennan Heart, W&W, Luca-Dante Spadafora, Yung Yury, Lari Luke
31. Juli–1. August 2026 Axmo, D-Block & S-te-Fan, Noel Holler, Luke Madness
Schließen

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI