Fernmeldeturm Schepsdorf

Fernmeldeturm im Lingener Ortsteil Schepsdorf From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Fernmeldeturm im Lingener Ortsteil Schepsdorf gehört mit einer Höhe von 158 Metern zu einem der markantesten Bauwerke des Emslandes. Errichtet von 1976 bis 1977, beherbergt er verschiedene Sendeeinrichtungen, um die umliegenden Gebiete zu versorgen.

Schnelle Fakten
Fernmeldeturm Schepsdorf
Bild des Objektes
Datei:Lingen-Schepsdorf Fernsehturm.jpg
Basisdaten
Ort: Schepsdorf
Land: Niedersachsen
Staat: Deutschland
Verwendung: Fernmeldeanlage
Daten zur Sendeanlage
Höhe der Türme/Masten: 158 m
Bauzeit: 1976–1977
Positionskarte
Fernmeldeturm Schepsdorf (Niedersachsen)
Fernmeldeturm Schepsdorf (Niedersachsen)
Fernmeldeturm Schepsdorf
Lokalisierung von Niedersachsen in Deutschland
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Geschichte

Der Turm während der Arbeiten im Juli 2025 (mit Kran)

Der Turm wurde in den Jahren 1976–77 im Auftrag der Deutschen Bundespost errichtet. Aus geografischen und städtebaulichen Gesichtspunkten war es erforderlich, einen höheren Antennenträger als den auf dem Strubbenberg stehenden Antennenmast zu bauen.

Für den Bau des Fernmeldeturmes in Schepsdorf investierte die Bundespost circa 10 Millionen D-Mark, wobei etwa die Hälfte davon für die technischen Einrichtungen aufgewendet wurden.

Später wurde der Turm von der Telekom übernommen, heute verwaltet ihn deren Tochtergesellschaft Deutsche Funkturm GmbH.[1]

[veraltet] Im Juni 2025 wurde angekündigt, dass am Turm im folgenden Monat Rückbauarbeiten stattfinden würden, bei denen hauptsächlich die mit Antennen besetzte Spitze abgebaut werde. Grund hierfür waren Schäden im Beton.[2] Am 14. Juli 2025 wurde die 25 m lange Spitze in vier Teilen abgetragen, eine neue Spitze war nicht nötig.[3] Für die Arbeiten wurde der zweitgrößte Kran Deutschlands verwendet.[4]

Struktur

Der Durchmesser des Turmes beträgt am Boden 9 Meter und verjüngt sich bis nach oben auf 2,4 Meter. Der eigentliche Turm aus Beton war bis zu den Arbeiten im Sommer 2025 153 Meter hoch, nach dem Rückbau nur noch 128 Meter. Die Kanzel in 100 Metern Höhe hat einen Außendurchmesser, über die Plattform gemessen, von circa 25 Metern. In den Jahren 1976 und 1977 wurden rund 2700 Kubikmeter Beton und 400 Tonnen Stahl verbaut.[5]

Einzelnachweise

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