Feste Okahandja
Festung der Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika
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Die Feste Okahandja war eine Festung der Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Sie befand sich im heutigen Zentrum gleichnamigen Ortschaft im Süden des Landes und wurde im Zeitraum zwischen 1894 und 1904 errichtet.[1] Hier begann am 12. Januar 1904 mit dem Angriff unter Führung von Samuel Maharero der Aufstand der Herero, der später zum Völkermord an diesen führte.[2]
- Die Feste um 1904
- Feste vor 1910
| Feste Okahandja | |
|---|---|
Feste Okahandja (1904/05) | |
| Daten | |
| Ort | Okahandja |
| Baujahr | zwischen 1894 und 1904 |
| Abriss | 2004 |
| Koordinaten | 21° 58′ 51,1″ S, 16° 54′ 58,6″ O |
Militärmuseum
Die Feste befand sich am Standort des neuen Militärmuseums und diente bis zu ihrem Abriss 2004 zuletzt als Polizeiwache.[3]
Das Museum wurde 2004 für 30 Millionen Namibia-Dollar erbaut und bleibt seitdem (Stand 2020) geschlossen. Ursprünglich sollte es spätestens im Jahr 2009 eröffnen.[4] Im Jahr 2025 teilte das Verteidigungsministerium erneut mit, dass man ein Militärmuseum eröffnen wolle.[5]
Das Museum wurde vom nordkoreanischen Unternehmen Mansudae Overseas Projects errichtet.[6]
Siehe auch
Literatur
- Andreas Vogt: Von Tsaobis bis Namutoni: die Wehrbauten der deutschen Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika (Namibia) von 1884–1915, Klaus-Hess-Verlag, Windhoek 2002, ISBN 978-3-933117-25-0.
- Walter Paschasius: Die Befreiung Okahandjas, Eine Eisenbahnergeschichte aus dem Herero-Aufstand 1904, Glanz & Gloria Verlag, Windhoek 2014, ISBN 978-99916-872-9-2.