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Feuerland-Austernfischer

Art der Gattung Austernfischer (Haematopus) From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Feuerland-Austernfischer, auch Magellanausternfischer genannt, (Haematopus leucopodus) ist eine Vogelart aus der monogenerischen Familie der Austernfischer. Sie kommt ausschließlich in Südamerika vor.

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Feuerland-Austernfischer

Feuerland-Austernfischer in Punta Arenas, Chile

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)
Familie: Haematopodidae
Gattung: Austernfischer (Haematopus)
Art: Feuerland-Austernfischer
Wissenschaftlicher Name
Haematopus leucopodus
Garnot, 1826
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Erscheinungsbild

Der Feuerland-Austernfischer erreicht eine Körperlänge von 42 bis 46 Zentimeter. Die Flügellänge beträgt 23,7 bis 26,7 Zentimeter. Das Gewicht variiert zwischen 585 und 700 Gramm.[1] Ein auffälliger Sexualdimorphismus besteht nicht, die Weibchen sind jedoch tendenziell etwas schwerer und haben einen etwas längeren Schnabel. Dieser ist etwas matter rot gefärbt als bei den Männchen.

Der Feuerland-Austernfischer weist wie viele andere Arten aus der Gattung der Austernfischer ein auffälliges schwarz-weißes Gefieder und einen langen roten Schnabel auf. Adulte Vögel haben einen glänzenden schwarzen Kopf, eine ebenso gefärbte Brust und Körperoberseite. Der Bauch und die Unterflügeldecken sind rein weiß. Der lange Schnabel ist leuchtend orange-rot, die Beine und Füße sind matt rosa. Die Augen und die Augenringe sind leuchtend zitronengelb. Jungvögel gleichen den adulten Vögeln, haben aber einen eher bräunlichen Schnabel und ihre Füße und Beine sind rosa-grau.

Verbreitungsgebiet

Verbreitungsgebiet

Das Verbreitungsgebiet des Feuerland-Austernfischers sind die Strände vom SüdenChiles und Argentiniens bis nach Feuerland und den Inseln der Kap-Hoorn-Region.[2] Sie kommen auch auf den Falklandinseln vor.[1]

Lebensweise

Der Feuerland-Austernfischer frisst Würmer sowie Muscheln und kleine Schnecken. Die Nahrungsweise unterscheidet sich nicht von der anderer Austernfischer-Arten: Um Muscheln zu erbeuten, suchen Austernfischer bevorzugt nach Exemplaren, deren Schale einen Spalt geöffnet ist. Hier fährt der Schnabel durch die Lücke ins Innere, so dass der Schließmuskel zerstört werden kann und sich die Schale öffnet. Oft werden aber auch die Muschelschalen von außen mit Schnabelhieben zerstört.

Im Winterhalbjahr bildet der Feuerland-Austernfischer gelegentlich Schwärme, die bis zu 100 Individuen umfassen. Die Brutbiologie des Feuerland-Austernfischers ist bislang nicht sehr gut untersucht. Auf den Falklandinseln fällt die Fortpflanzungszeit in den Zeitraum September und Oktober, was etwa einen Monat früher ist als beim sympatrisch vorkommenden Südamerikanischen Austernfischer. Das Nest ist eine flache Mulde im Sand oder angeschwemmten Tang. Das Gelege besteht aus zwei dunkel olivbraunen oder grünlichen Eiern. Über die Brutdauer und den Zeitraum bis zum Flüggewerden der Jungvögel ist nichts bekannt.[1]

Belege

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