Fimbul-Schelfeis

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Reliefkarte: Antarktis
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Fimbul-Schelfeis

Das Fimbul-Schelfeis ist ein Schelfeis vor der Prinzessin-Martha-Küste des ostantarktischen Königin-Maud-Lands. Es ist 200 km lang, etwa 100 km breit, wird vom Jutulstraumen gespeist und schwimmt zwischen 3° östlicher und westlicher Breite auf der Lasarew-See auf.

Erste Luftaufnahmen des Schelfeises entstanden bei der Deutschen Antarktischen Expedition (1938–1939). Norwegische Kartografen kartierten es anhand geodätischer Vermessungen der Norwegisch-Britisch-Schwedischen Antarktisexpedition (1949–1952) und mithilfe von Luftaufnahmen der Dritten Norwegischen Antarktisexpedition (1956–1960). Im Norwegischen heißt das Schelfeis Fimbulisen, was so viel bedeutet wie „großes Eis“.

Das Fimbul-Schelfeis gilt als wichtiger Indikator für die Stabilität des ostantarktischen Eisschilds. Im Mai 2026 veröffentlichte ein internationales Forschungsteam neue Ergebnisse, wonach tiefe Kanäle an der Unterseite des Eises warmes Tiefenwasser lokal festhalten können, wodurch sich das Schmelzen stellenweise drastisch beschleunigt.[1]

  • Fimbul Ice Shelf. In: Geographic Names Information System. United States Geological Survey, United States Department of the Interior, archiviert vom Original; (englisch).
  • Fimbul Ice Shelf auf geographic.org

Einzelnachweise

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