Fliegerhorst Fiala Fernbrugg

Militärflughafen in der Steiermark From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Fliegerhorst Fiala Fernbrugg (auch Fliegerhorst Aigen, ICAO-Code: LOXA) ist ein Fliegerhorst der Luftstreitkräfte des österreichischen Bundesheeres in Aigen im Ennstal im Bundesland Steiermark.

Schnelle Fakten Kenndaten, Verkehrsanbindung ...
Fliegerhorst Fiala Fernbrugg
Aigen im Ennstal (Steiermark)
Aigen im Ennstal (Steiermark)
Aigen im Ennstal
Lokalisierung von Steiermark in Österreich
Kenndaten
ICAO-Code LOXA
Koordinaten 47° 32′ 9″ N, 14° 8′ 31″ O
Höhe über MSL 638 m  (2.093 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 1 km nördlich von Aigen im Ennstal, Osterreich Österreich
Basisdaten
Eröffnung 1937
Betreiber Bundesheer
Beschäftigte 300
Start- und Landebahn
6/24 924 m × 45 m Gras
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Der Fliegerhorst Aigen ist die Heimat der mittleren Mehrzeckhubschrauber-Staffel (mMzHSSta), der Fliegerwerft 4, der 3. Batterie des 2. Flugabwehrbatallions sowie der Flugbetriebskompanie Aigen. Organisatorisch sind die Verbände der Direktion 2 – Luftstreitkräfte zugeordnet. Die mMzHSSta und die Fliegerwerft 4 sind in der Brigade Luftunterstützung (LuU) eingegliedert.

Die neu aufgestellte Fliegerwerft 4 ist seit 1. Juli 2024 Teil der Garnison. Als neuer "Kleiner Verband" innerhalb des Bundesheers befindet sich diese noch im Aufbau. Ebenfalls geplant ist ein neues Werftgebäude um die gesamte Flotte des neuen Mehrzweck-Hubschraubers AW-169 "Lion" zu warten.[1]

Geschichte

Eine Alouette beim Eingangsbereich vom Fliegerhorst Fiala Fernbrugg

Im Jahre 1937 eröffnet, wurde das Bomber-Geschwader 1 (BoGeschw 1) vom Flugplatz Wiener Neustadt/West nach Aigen verlegt.

Der Fliegerhorst wurde 1955 dem österreichischen Bundesheer zugeteilt. Der Name des Fliegerhorstes wurde 1967 in Fliegerhorst Fiala Fernbrugg umbenannt. Benno Fiala von Fernbrugg war ein Jagdflieger Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg.

Im Jänner 1968 war der Fliegerhorst Drehort der Schlussszenen des Agententhrillers Agenten sterben einsam.

Der Fliegerhorst war vom 5.–11. August 2002 Austragungsort der 11. Hubschrauber-Weltmeisterschaft. Das Bundesheer hat Pläne bekanntgegeben, den Stützpunkt zu schließen.[2]

Nutzung

Im Oktober 2008 waren in Aigen im Ennstal 24 Stück Alouette III stationiert, die ab Jänner 1967 ans Heer geliefert wurden. 8 davon wurden als Schulungshubschrauber zum Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn verlegt, nachdem (dort?) der Typ Bell 206 ausgeschieden wurde.

Mit Stand September 2017 betreibt das Bundesheer 22 Alouette III, die (Stand Dezember 2018) weiters an Stützpunkten in Klagenfurt (LOXK) und Schwaz in Tirol (LOXI) stationiert sind. Ende 2022 wurde der erste AW169M LUH in Aigen im Ennstal stationiert.[3][4]

Siehe auch

Einzelnachweise

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