Florence Thurmes

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Florence Thurmes (* Dezember 1980 in Roodt/Syr in Luxemburg) ist eine luxemburgisch-deutsche Kunsthistorikerin und Museumsdirektorin.

Werdegang

Thurmes wuchs in Roodt/Syr (luxemburgisch: Rued-Sir) auf.[1] Sie studierte Kunstgeschichte in Aix-en-Provence, Metz und Bordeaux und wurde 2010 zum Thema Der Blick des Narziss: Vom Spiegelbild zum digitalen Bild promoviert.[2]

Nach freiberuflicher Tätigkeit in Luxemburg war sie von 2011 bis 2016 bei den Kunstsammlungen Nordrhein-Westfalen zuerst als wissenschaftliche Volontärin, dann als Kuratorin für moderne und zeitgenössische Kunst tätig. Bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden war Thurmes ab 2016 bis 2022 als Leiterin der Abteilung Programm für die Outreach-Formate zuständig und verantwortete die Projekte Mobiles Museum und 180 Ideen für Sachsen.[2] Von 2022 bis 2024 war Thurmes Direktorin am Museum Ostwall in Dortmund in einer Doppelspitze mit Regina Selter. Seit 2024 ist Thurmes Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz. Thurmes ist spezialisiert auf die Vermittlung moderner Kunst und die Konzeption partizipativer Formate.

Kuratierte Ausstellungen (in Auswahl)

2018/2019 Dresden: Kinderbiennale – Dreams & Stories

2018 Dresden, Albertinum: Susan Philipsz. Separated Strings

2014/2015 Düsseldorf, K 21: Annette Messager. Exhibition/Exposition

Einzelnachweise

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