Florian Krage
deutscher Volleyballspieler
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Florian Krage (* 11. Januar 1997 in Pinneberg) ist ein deutscher Volleyballspieler.
| Florian Krage | |
|---|---|
| Länderspiel am 3. September 2022 | |
| Porträt | |
| Geburtsdatum | 11. Januar 1997 |
| Geburtsort | Hamburg, Deutschland |
| Größe | 2,04 m |
| Position | Mittelblock |
| Vereine | |
| 2014–2017 2016–2021 2021–2023 2023–2024 seit 2024 |
VfL Pinneberg SVG Lüneburg Cuprum Lubin Spacer’s Toulouse Berlin Recycling Volleys |
| Nationalmannschaft | |
seit 2020 |
Juniorennationalmannschaft A-Nationalmannschaft |
| Erfolge | |
| 2019 2025 2025 |
DVV-Pokalfinalist DVV Pokalsieger deutscher Meister |
| Stand: 5. Mai 2025 | |
Karriere
Krage spielte beim VfL Pinneberg zunächst Faustball und nahm in dieser Sportart an mehreren deutschen Nachwuchsmeisterschaften teil.[1] 2010 begann er beim gleichen Verein mit Volleyball.[1] 2013 und 2014 nahm er mit dem Eimsbütteler TV an den Hamburger Meisterschaften der U18 und U20 teil, weil Pinneberg keine passenden Mannschaften für diese Wettbewerbe hatte.[1] Im letzten Spiel der Saison 2013/14 debütierte er in der Drittliga-Mannschaft der Pinneberger.[1] Anfang 2016 wurde er erstmals zur deutschen U20-Nationalmannschaft eingeladen.[1]
Zur Saison 2016/17 wechselte der Mittelblocker zum Bundesligisten SVG Lüneburg.[2] Mit dem Verein erreichte er das Playoff-Viertelfinale und das Viertelfinale im DVV-Pokal. In der folgenden Saison kamen die Lüneburger in beiden Wettbewerben ins Viertelfinale. Im DVV-Pokal 2018/19 unterlag die SVG erst im Finale gegen den VfB Friedrichshafen und in den Bundesliga-Playoffs unterlag sie im Halbfinale gegen denselben Gegner. Die Saison 2019/20 lief mit dem Aus im Pokal-Achtelfinale und dem achten Platz in der Bundesliga-Hauptrunde weniger erfolgreich. Im Juli 2020 gab Krage in einem Spiel gegen Polen sein Debüt in der A-Nationalmannschaft.[3] 2020/21 schied Lüneburg im DVV-Pokal ebenfalls früh aus, erreichte aber in den Playoffs das Halbfinale.
Anschließend wechselte Krage nach zum polnischen Erstligisten Cuprum Lubin.[4] Mit der Nationalmannschaft schaffte er im Oktober 2023 die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024.[5] In der Saison 2023/24 spielte er beim französischen Verein Spacer’s Toulouse.[6] 2024 wurde er vom deutschen Meister Berlin Recycling Volleys verpflichtet.[6] Mit dem Verein gewann er den DVV-Pokal 2024/25 und die deutsche Meisterschaft. Mit der Nationalmannschaft schied er bei der Weltmeisterschaft 2025 in der Vorrunde aus.[7] Auch 2025/26 spielt er für Berlin.
Privates
Krage studierte in Lüneburg Wirtschaftsingenieurwesen im Master.[8]
Weblinks
- Profil bei der deutschen Volleyball-Bundesliga (VBL)
- Profil beim europäischen Volleyballverband CEV (englisch)
- Porträt beim DVV
- Profil bei Nisse Huttunen (englisch)
- Profil bei Volleybox