Florian Lechner (Künstler, 1981)

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Florian Lechner (* 1981 in Burghausen) ist ein deutscher Künstler. Er lebt und arbeitet in München und Karlsruhe.[1]

Florian Lechner (2024)

Leben und Ausbildung

Lechner absolvierte von 1998 bis 2001 eine Ausbildung zum Steinmetz und Bildhauer im Meisterbetrieb Ernst Lechner in Ampfing.[2] Von 2002 bis 2004 besuchte er die Meister- und Gestalterfachschule für Stein in Freiburg im Breisgau und erwarb 2004 den Meisterbrief der Handwerkskammer Freiburg.[2]

Von 2006 bis 2012 studierte er Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München in der Klasse von Hermann Pitz sowie bei Gastprofessor Hans Op de Beeck und schloss das Studium 2012 als Meisterschüler von Hermann Pitz ab.[2][1] 2021 erhielt er das Diplom Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste München.[2]

Seit April 2020 ist Lechner künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität München, zunächst am Lehrstuhl für Bildende Kunst unter Tina Haase,[3] später an der Professur Art in Architecture unter Sophie Erlund.[2] Er ist Mitglied der Gesellschaft für künstlerische Gestaltungslehren.[4]

Werk

Lechner arbeitet an der Schnittstelle von Skulptur, Installation und digitaler Bild- und Raumproduktion. Seine künstlerische Forschung befasst sich mit dem Verhältnis von physischem, digitalem und virtuellem Raum[2] über epistemische Raum- und Versuchsanordnungen.[5]

Ausstellungen (Auswahl)

Zu den Einzelausstellungen Lechners zählen unter anderem rauschen im Museum gegenstandsfreier Kunst in Otterndorf,[6] Inbetween. Layers and Fragments im Museum Schloss Buggenhagen,[7] Render bei Lachenmann Art in Frankfurt am Main,[8] totalraum im Projektraum der Galerie Thomas Modern in München,[9] Raumskizze im Kunstverein Aichach,[10] sowie eine Teilnahme an der Gruppenausstellung Out of Office. Büro-Kunst oder das Büro im Museum im Museum für konkrete Kunst in Ingolstadt.[11]

Sammlungen und Auszeichnungen

Werke Lechners befinden sich unter anderem in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.[12] Er erhielt den Förderpreis der Heitland Foundation in Celle[13] sowie den Kulturpreis Bayern, Kategorie Kunsthochschulen.[1]

Einzelnachweise

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