Florian Pumhösl

österreichischer Künstler From Wikipedia, the free encyclopedia

Florian Pumhösl (* 1971 in Wien) ist ein österreichischer Künstler. Er bedient sich in seinen Arbeiten der Mittel der Installation, der Konzeptkunst und der Fotografie. Er war einer der jüngsten teilnehmenden Künstler an der documenta 12.[1]

Leben und Wirken

Mahnmal in Lunz am See (2020)

Florian Pumhösl studierte von 1989 bis 1991 an der Höheren Graphischen Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt Wien und bis zu seinem Diplomabschluss 1997 an der Hochschule für angewandte Kunst Wien.

Pumhösl geht in seinen Arbeiten – beginnend mit einem visuellen Reiz – von theoretischen Überlegungen zu Bedingungen der Kultur aus. Dabei steht das Formenvokabular der Moderne, besonders der Architektur, im Mittelpunkt.[2] Typisch ist dabei eine Auseinandersetzung mit politischen und sozialen Ereignissen, besonders im Kontext der Dritten Welt.[3] Die von ihm verwandten Techniken reichen von der Fotografie bis zur Hinterglasmalerei, seine Formensprache ist dabei der Reklamemalerei der 1920er Jahre verwandt, die Farben sind meist auf Schwarz-Weiß beschränkt.

Seit dem Sommersemester 2018 hat er eine Professur für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München.[4] Er lebt und arbeitet in München und Wien.

Ausstellungen

Einzelausstellungen (Auswahl)

Teilnahme an Gruppenausstellungen (Auswahl)

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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