Flughafen Akaba
Flughafen in Jordanien
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Der Flughafen Akaba, offiziell King Hussein International Airport (arabisch مطار الملك حسين الدولي, DMG Maṭar al-Malik Ḥusain ad-Duwalī genannt; IATA-Code: AQJ, ICAO-Code: QJAQ), ist der Flughafen nahe der jordanischen Stadt Akaba am Roten Meer.
| King Hussein International Airport | ||
|---|---|---|
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| Kenndaten | ||
| ICAO-Code | OJAQ | |
| IATA-Code | AQJ | |
| Koordinaten | 29° 36′ 42″ N, 35° 1′ 5″ O | |
| Höhe über MSL | 53 m (174 ft) | |
| Verkehrsanbindung | ||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 8 km nördlich von Akaba | |
| Straße | 65 | |
| Basisdaten | ||
| Betreiber | Royal Wings | |
| Terminals | 2 | |
| Passagiere | 213.000 (2025)[1] | |
| Beschäftigte | ca. 25–30 | |
| Start- und Landebahn | ||
| 01/19 | 3004 m × 45 m Asphalt | |
Der Flughafen wird relativ wenig genutzt, auch wenn die jordanische Regierung ihn im Rahmen einer Freihandelszone und mit großzügigen Fördermitteln unterstützt. Es gibt neben der Start- und Landebahn zwei Vorfelder sowie seit 2003 einen parallel zur Landebahn verlaufenden Rollweg. Das normale Passagierterminal mit ca. 2600 Quadratmeter Fläche besitzt sieben Check-in-Schalter, zwei Warteräume, eine Lounge und mehrere Geschäfte. Für besondere Fluggäste, unter anderem die jordanische Königsfamilie, existiert ein eigenes Terminal.
Einziger Handling agent ist Royal Jordanian. Ein 6000 Quadratmeter großes Gebäude für die Frachtabfertigung wurde 2005 eröffnet, wird derzeit aber nur zu einem kleinen Teil genutzt.[2]
Fluggesellschaften und Ziele
In den deutschsprachigen Raum bestand bis Oktober 2023 eine Verbindung mit EasyJet zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER).[3]
Zwischenfälle
- Am 30. Mai 1951 brach bei einer Vickers Valetta C.1 der Royal Air Force (Luftfahrzeugkennzeichen VX544) bei einer sehr harten Landung auf dem Flughafen Aqaba das Fahrwerk zusammen. Das Flugzeug wurde irreparabel beschädigt; es gab keine Todesopfer.[4]
- Am 17. April 1957 brach von einer Vickers Valetta C.1 der Royal Air Force (VW832) fünf Minuten nach dem Start vom Flughafen Aqaba die linke Tragfläche ab, nachdem das Flugzeug in Turbulenzen geraten war. Die Maschine stürzte nahe Queria ab. Alle 27 Insassen, 3 Besatzungsmitglieder und 24 Passagiere, kamen ums Leben. Gemessen an der Anzahl der Todesopfer war dies der schwerste Unfall einer Valetta.[5][6]
