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Flughafen Komatsu

Flughafen in Japan From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Flughafen Komatsu (japanisch 小松飛行場, Komatsu Hikōjō; IATA-Code: KMQ, ICAO-Code: RJNK) ist ein internationaler Flughafen, der westsüdwestlich der Stadt Komatsu, Präfektur Ishikawa, Japan, liegt.[2] Er ist der größte Flughafen der Hokuriku-Region und bedient den südlichen Teil der Präfektur Ishikawa, inklusive der Hauptstadt Kanazawa (金沢市) sowie Fukui und den nördlichen Teil der Präfektur Fukui.

Schnelle Fakten Kenndaten, Verkehrsanbindung ...
Flughafen Komatsu
Luftaufnahme des Flughafengeländes
Komatsu (Präfektur Ishikawa)
Komatsu (Präfektur Ishikawa)
Komatsu
Lokalisierung von Präfektur Ishikawa in Japan
Kenndaten
ICAO-Code RJNK
IATA-Code KMQ
Koordinaten 36° 24′ 6″ N, 136° 24′ 48″ O
Höhe über MSL 7 m  (23 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 4,2 km südlich von Komatsu
Basisdaten
Eröffnung 1944
Terminals 1
Passagiere 1.509.415[1] (2025)
Luftfracht 2.681 t[1] (2025)
Start- und Landebahnen
6/24 2701 m × 46 m
06T/24T 2705 m × 45 m
Webseite
www.komatsuairport.jp
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i7 i11 i13

Die Basis der Luftselbstverteidigungsstreitkräfte in Komatsu (小松基地, Komatsu Kichi) teilt sich die Start- und Landebahn mit dem zivilen Luftverkehr. Die landseitige Rollbahn wird militärisch genutzt, die meerseitige von zivilen Flügen. Jedes Jahr findet im September eine Flugschau mit Vorführungen von Kampf- und Rettungsflugzeugen sowie dem Akrobatikflugteam Blue Impulse statt. Wettbewerbe werden hier regelmäßig ausgerichtet. Östlich über dem Japanischen Meer befindet sich das große Trainingsgebiet „Airspace G“.[3]

Der Flughafen hat ein Passagierterminal für In- und Auslandsflüge. Das internationale Frachtterminal, HIACT (Hokuriku International Air Cargo Terminal), wird von einem Konsortium von Regierung und Unternehmen betrieben, um als internationales Verteilzentrum für Fracht aus Europa und weiteren Kontinenten zu dienen.[4]

Geschichte

Der Flughafen wurde 1943 als Militärbasis der Kaiserlich Japanischen Marine erbaut. Die ersten Landebahnen (1500 m Ost-West, 1700 m Nord-Süd) wurden 1944 fertiggestellt. Nach Kriegsende übernahmen 1945 US-Streitkräfte die Basis als Radarstation. Zivile Flüge nach Osaka und Nagoya begannen unregelmäßig ab 1955.[5]

1958 wurde ein Teil des Geländes dem japanischen Militär übergeben, 1960 zur Jet-Kampfbasis ernannt und 1961 offiziell als Basis der Selbstverteidigungsstreitkräfte eröffnet. Linienflüge nach Osaka und Nagoya wurden ab 1962 angeboten, gefolgt von Flügen nach Tokio im Jahr 1963. 1973 fand der erste internationale Charterflug aus Hongkong statt.[5]

Um mit der Einführung moderner Kampfflugzeuge wie der F-104J Schritt zu halten, wurde die Landebahn mehrfach verlängert: 1960 auf 2400 Meter und 1964 auf 2700 Meter. 1979 begannen internationale Linienflüge nach Seoul. In den 1980er Jahren wurde der Bau des neuen Passagierterminals abgeschlossen.[5]

1994 wurde das Hokuriku International Air Cargo Terminal (HIACT) fertiggestellt und als Freizone ausgewiesen, was den Flughafen zu einem bedeutenden internationalen Frachtzentrum machte. 2004 wurde ein neues Kontrollzentrum eingeweiht. Um Nonstop-Frachtflüge nach Europa und Nordamerika zu ermöglichen, wurde die Start- und Landebahn 2006 modernisiert. Ein Jahr später eröffnete ein neues Frachtzentrum.[5]

2007 fanden auf dem Flughafen gemeinsame Trainings mit der US Air Force statt.[6]

2012 initiierte die Präfektur Ishikawa ein Förderkomitee zur Verkehrssteuerung angesichts der bevorstehenden Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Hokuriku-Shinkansen 2015.[5]

Lage und Verkehrsanbindung

Der Flughafen befindet sich in der Nähe der Hokuriku-Autobahn. Es gibt einen regelmäßigen Busverkehr zum Bahnhof Kanazawa (40 Minuten), zum Bahnhof Komatsu (15 Minuten) und zum Bahnhof Fukui (1 Stunde).[7]

Verkehrszahlen

Weitere Informationen Jahr, Passagieraufkommen ...
Jahr Passagieraufkommen[8]
2018 1.824.928
2019 1.887.535
2020 645.977
2021 466.597
2022 985.302
2023 1.409.689
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Militärische Einrichtung

Der Flughafen ist der einzige japanische militärische Stützpunkt am Japanischen Meer.[9]

  • 6. Geschwader (第6航空団)
    • 303. Staffel
    • 306. Staffel (F-15J/DJ und T-4, seit 2025 zusätzlich F-35A)[10]
  • Aggressor-Staffel (F-15J/DJ und T-4)

Einzelnachweise

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