Flying Clipper – Traumreise unter weißen Segeln

Dokumentarfilm von Hermann Leitner und Rudolf Nussgruber (1962) From Wikipedia, the free encyclopedia

Flying Clipper – Traumreise unter weißen Segeln ist ein deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahre 1962 von Hermann Leitner und Rudolf Nussgruber.

TitelFlying Clipper – Traumreise unter weißen Segeln
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch, Englisch
Erscheinungsjahr1962
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Flying Clipper – Traumreise unter weißen Segeln
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch, Englisch
Erscheinungsjahr 1962
Länge 154 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie
Drehbuch
  • Gerd Nickstadt
  • Arthur Elliott
  • Hans-Dieter Bove
Produktion Rudolf Travnicek
Musik Riz Ortolani
Kamera
Schnitt
Besetzung
Schließen

Handlung

Der 1961 und 1962 gedrehte Reisefilm entstand während eines Törns mit internationaler Crew auf dem titelgebenden, schwedischen Segelschulschiff Flying Clipper, das mit internationaler Besatzung das Mittelmeer durchkreuzte und in zahlreichen Häfen anlegte. Reisestationen waren unter anderem Sevilla und Nazaré (Iberische Halbinsel), die Côte d’Azur mit Monaco, die Insel Capri und Neapel (Italien), Dubrovnik (Jugoslawien), die griechischen Küstenregionen bis zum Vorderen Orient mit Beirut (Libanon) sowie Port Said (Ägypten). Ausflüge nach Abu Simbel und zu den Pyramiden schlossen sich an. Begegnungen mit Hoheiten wie Begum Aga Khan III. und dem späteren König Konstantin II. von Griechenland sowie Impressionen von einer Pyramidenwettbesteigung, einem Kamelkampf und von Operationen des US-amerikanischen Flugzeugträgers Shangri-La runden diese zweieinhalbstündige Windjammer-Reise ab.

Produktionsnotizen

Flying Clipper – Traumreise unter weißen Segeln entstand 1961/62 auf dem gleichnamigen, 600 Tonnen verdrängenden Dreimasttopsegelschoner. Die Uraufführung fand am 19. Dezember 1962 in München statt. Zwei Tage später konnte man den Reisefilm erstmals auch in Österreich sehen.

Für Österreichs einstigen Starregisseur Karl Hartl, der hier die künstlerische Gestaltung übernahm und den Kommentar sprach, war dies seine letzte Kinoarbeit. Georg M. Reuther übernahm die Herstellungsleitung, Claus Hardt die Produktionsleitung. Die englischsprachige Fassung hatte Burl Ives als Erzähler.

In der Monaco-Episode waren kurz das Fürstenehepaar Rainier und Gracia Patricia sowie Autorennfahrer Graham Hill (im Rahmen eines Rennens) zu sehen.

Flying Clipper – Traumreise unter weißen Segeln war der erste abendfüllende deutsche Kinofilm im 70-mm-Format.

Rezeption

„Die Reise eines schwedischen Segelschulschiffes mit internationaler Besatzung durchs Mittelmeer. Farbenprächtiger filmischer Reiseprospekt.“

Paimann’s Filmlisten befand: „Nach erfolgreichem Vorbild weitergesponnene Seereise-Schau, die erst in ihrem zweiten Teil die haftenden Eindrücke vermittelt; in, diesmal ohne geweiteten Bildwinkel tiefenscharfer, erst zunehmend brillanter Breitfarbenfilm-Technik.“[2]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI