Folie
sehr dünnes biegsames Metall- oder Kunststoffblatt
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Eine Folie ist ein homogenes Flächengebilde aus sehr dünnem Metall- oder Kunststoff. Folien dienen häufig zu dekorativen oder graphischen Zwecken sowie zum Trennen von Stoffen, die sich nicht vermischen sollen.

Typische Verwendungen sind das Verpacken (z. B. als Beutel oder zum Einschweißen in Vakuumverpackungen) und Bekleben (z. B. Möbelfolierung, Folierung im Automobilbereich, Spiegelfolie). Stärkere Folien dienen auch der Abdeckung und Abdichtung (z. B. Dachabdichtung) im Bauwesen.
Begriff
Folienarten
- Nach Material:
- Kunststofffolie
- Zellophan (reines Zellophan wie z. B. in Bäckertüten kann über das Altpapier entsorgt werden)
- Latex- bzw. Gummi-Folie
- Verbundfolie
- Metallfolie
- Aluminiumfolie
- Zinnfolie („Stanniol“)
- Stahlfolie
- Goldfolie („Blattgold“)
- Messingfolie („Rauschgold“)
- Kunststofffolie
- Nach Verwendung:
- Frischhaltefolie
- Overheadfolie (als transparentes Trägermaterial für Arbeitstransparente in Blatt- oder Rollenform[2]), im übertragenen Sinne auch ein ungegenständliches Blatt innerhalb eines Computer-Präsentationsprogramms
- Nach Eigenschaften:
- Nach Herstellungsart:
- Blasfolie
- Gießfolie
- Sprühfolie
Weblinks
Wiktionary: Folie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
- Literatur von und über Folie im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Friedrich Kobler: Folie. In: Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte, Band X (2003), Sp. 117–124.