Forsthaus In der Ahe 32

Bauwerk in Rotenburg (Wümme) From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Forsthaus In der Ahe 32 (das frühere Oberförster-Dienstgehöft), nördlich der Wümme am Waldrand, in der niedersächsischen Stadt Rotenburg (Wümme), wurde zur Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut. Aktuell (2025) wird es als Forstamt Rotenburg und wohl zum Wohnen genutzt.

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BW

Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Rotenburg (Wümme)).[1]

Geschichte und Beschreibung

Rotenburg entstand um 1195. Es gehört zum heutigen Landkreis Rotenburg (Wümme).

Das zweigeschossige, traufständige Gebäude des früheren Oberförster-Dienstgehöfts in Fachwerk mit geschlämmten Backsteinausfachungen, einfach auskragendem Obergeschoss und ziegelgedecktem Krüppelwalmdach wurde 1741 (Inschrift) erbaut. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte nach Westen eine Erweiterung um das Doppelte in identischer Kubatur.[2]

Daneben steht ein giebelständiges Haus von um 1890 in Fachwerk mit Steinausfachungen und ziegelgedecktem Satteldach, das als Stall des Forsthofes gebaut und zum Waldarbeiter-Wohnhaus umgebaut wurde.[3]

Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… ortsgeschichtlicher, gebäudetypischer, orts- und anlagenbildprägender Zeugniswert ….“

Forstamt Rotenburg (Wümme)

Das Forstamt Rotenburg der Niedersächsischen Landesforsten ist aktuell (2025) zuständig für die sieben Forstreviere Ahlden, Diensthop (Dörverden), Fallingbostel, Hepstedt, Luhne (Rotenburg (Wümme)), Spange (Langwedel) und Thörenwald (Hepstedt). Die Waldflächen liegen weit verstreut auf rund 90 Forstorte, verteilt in einem Raum von 100 mal 50 Kilometer. Das Forstamt bewirtschaftet rund 10.600 Hektar Landeswald und betreut 2100 Hektar Genossenschaftswald in den Landkreisen Rotenburg, Heidekreis, Verden und Nienburg. Leiter des Amtes ist seit 2022 Georg Bosselmann.

Einzelnachweise

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