Forsthaus Johanniskreuz
Bauwerk in Trippstadt
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Das Forsthaus Johanniskreuz ist ein Bauwerk in Trippstadt. Es steht unter Denkmalschutz.
| Forsthaus Johanniskreuz | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Ort | Johanniskreuz | |
| Baustil | Walmdachbau | |
| Baujahr | 1825–1826 | |
| Koordinaten | 49° 20′ 13,6″ N, 7° 49′ 30,7″ O | |
| Besonderheiten | ||
| von 1886 bis 1929 zugleich Forstamt | ||
Lage
Das Gebäude mit der Nummer 5 befindet sich im namensgebenden Weiler Johanniskreuz. Unmittelbar östlich verläuft die Bundesstraße 48 und unmittelbar südlich die Landesstraße 499.
Bauwerk
Es handelt sich um einen Walmdachbau aus Sandsteinquadern, der als U-förmige einheitliche Hofanlage angelegt ist und ein Nebengebäude umfasst.
Geschichte
Das Gebäude wurde in den Jahren 1825 und 1826 errichtet, unterstand zunächst dem 1822 eingerichteten Forstamt Elmstein und war seinerzeit für das Forstrevier Johanniskreuz zuständig. In ihm fand 1843 eine Tagung von Forstleuten statt, auf der der Begriff „Pfälzerwald“ geprägt wurde. Infolge einer Reorganisation wurden innerhalb der Pfalz 61 neue Forstämter eingerichtet.[1] In diesem Zuge wurde das Haus 1886 zum Forstamt aufgewertet, das den westlichen Teil verwaltete, für den vorher die Elmsteiner Behörde zuständig gewesen war. Im Zuge dessen wurde das Gebäude außerdem erweitert. 1929 zog das Forstamt in ein neu errichtetes Gebäude im Osten des Weilers. Fortan diente das Bauwerk wieder als einfaches Forsthaus. Bis 1983 wirkte der Förster Hubert Zintl (1936–2016) vor Ort. Ein Jahr später wurde das Haus verkauft.[2]
Literatur
- Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Kaiserslautern (PDF; 5,6 MB). Mainz 2023.
