Fort Apocalypse

Computerspiel aus dem Jahr 1982 From Wikipedia, the free encyclopedia

Fort Apocalypse ist ein unter Federführung von Steve Hales für den Atari 400/800 entwickeltes Computerspiel, das ab 1982 durch den amerikanischen Softwarehersteller Synapse Software vertrieben wurde. Eine Umsetzung für den Commodore 64 (programmiert von Joe Vierra) wurde im selben Jahr veröffentlicht. In den späten 1980er Jahren erfolgten Wiederauflagen des Spiels durch diverse Billiganbieter.

Schnelle Fakten Publisher, Leitende Entwickler ...
Fort Apocalypse
Publisher Europa U.S. Gold
Nordamerika Synapse Software
Leitende Entwickler Steve Hales
Veröffentlichung 1982
Plattform Atari 400/800, Commodore 64
Genre Shoot ’em up
Steuerung Joystick
Medium Diskette, Kassette, Steckmodul
Sprache Englisch
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Handlung

Die Aufgabe im Spiel ist, mit einem Hubschrauber bis zum gut geschützten Reaktor einer unterirdischen Festung vorzudringen, um diesen zu zerstören. Dazu steuert man durch die Levels „Crystaline Caves“ und die „Vaults of Draconis“, wo man zusätzlich noch 16 Gefangene befreien muss. Auf dem Weg begegnet man zahlreichen Laser-Fallen, gegnerischen Panzern und anderen Sicherungsmaßnahmen, die es zu überwinden gilt.

Spielprinzip

Der Spieler muss mit einem Hubschrauber in ein Höhlensystem fliegen, dort gestrandete Menschen einsammeln, das Zentrum des Höhlensystems zerstören und anschließend an die Oberfläche entkommen. Dem entgegen stehen feindliche Hubschrauber, Panzer und Minen. Zudem ist der Treibstoff begrenzt. Mit einem Scanner kann das Höhlensystem außerhalb des Bildschirmausschnitts eingesehen werden.[1]

Veröffentlichungsgeschichte

Im Jahr 2007 wurde das Spiel unter einer Creative-Commons-Lizenz relizenziert und digital wiederveröffentlicht.[2] Am 23. April 2015 veröffentlichte Steve Hales den Assembler Source Code von Fort Apocalypse auf GitHub.[3]

Rezeption

Weitere Informationen Wertungsspiegel, Publikation ...
Wertungsspiegel
PublikationWertung
Happy Computerausgezeichnet[1]
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Julian Reschke von Happy Computer gefiel die Spielidee mitsamt der außergewöhnlich gut gestalteten Grafik. Für ihn zähle es zu den besten Spielen für damalige Heimcomputer.[1] Tobias Schneider empfand Grafik und Geräuschkulisse zwei Jahre nach der Veröffentlichung als eher schlicht. Es sei dennoch fesselnd.[4]

Einzelnachweise

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