Fortjenstmedaljen
Dänische Auszeichnung
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Die Fortjenstmedaljen (deutsch: „Verdienstmedaille“) ist die älteste staatliche Auszeichnungsmedaille in Dänemark.[1][2]

Die Medaille in Gold wird äußerst selten für herausragende gesellschaftliche Dienste verliehen, während die Verleihung der Ausführung in Silber an bestimmte Anforderungen geknüpft ist. Jeder dänische Staatsbürger, der über 40 Jahre ununterbrochen und erfolgreich bei derselben öffentlichen Behörde in Dänemark gearbeitet hat, qualifiziert sich für die Verleihung der silbernen Verdienstmedaille. Die Fortjenstmedaille wird jährlich an 1000 bis 1600 Personen verliehen.[2][3]
Geschichte
Die Fortjenstmedaljen wurde eingeführt am 16. Mai 1792 vom dänischen König Christian VII., um tugendhafte Bürger, u. a. aus den Bereichen Handel und Seefahrt, die dem dänischen Königreich Wohlstand brachten, zu ehren. Später wurde die Medaille auch an Soldaten verliehen. Christian IX. verwendete die Medaille häufig als Dekoration für bereits mit dem Dannebrogorden ausgezeichnete Personen.
Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Medaille vermehrt auch an Wissenschaftler mit bedeutenden Expeditionen oder Schauspieler und Künstler verliehen.[4]
Aussehen
Es gibt die Verdienstmedaille in zwei Stufen, Silber und Gold. Sie wird an einer roten Schleife (bei Frauen) bzw. einem roten Band (bei Männern) samt weißem Kreuz getragen. Auf der einen Seite der Medaille ist der jeweilige amtsinhabende dänische Monarch und dessen lateinischer Name (ab 2024 FREDERICUS X – REX DANIÆ) abgebildet, während auf der anderen Seite ein Eichenkranz mit Inschrift FORTIENT dargestellt ist; in den Rand ist der Name des Rezipienten eingraviert. Die Medaille hat einen Durchmesser von 37 mm.[4][2]
Siehe auch
Listen von Trägern der Fortjenstmedaljen mit Wikipedia-Eintrag: