Foumban
Stadt in Kamerun
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Foumban, während der deutschen Kolonialzeit Fumban (oder Bamum) genannt, ist eine Stadt in der Region Ouest in Kamerun. Zusammen mit ihrem Umland bildet sie die gleichnamige Commune (Arrondissement).[2]
| Foumban | ||
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| Koordinaten | 5° 44′ N, 10° 54′ O | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Kamerun | |
| Region | Ouest | |
| Département | Noun | |
| ISO 3166-2 | CM-OU | |
| Arrondissement | Foumban | |
| Höhe | 1150 m | |
| Einwohner | 83.522 (2005) | |
| Politik | ||
| Bürgermeister | Hermine Patricia Tomaino Ndam Njoya[1] | |
Kriegerdenkmal am Sultanspalast in Foumban | ||
Politische Bedeutung
Sie ist das historische, politische, religiöse und kulturelle Zentrum des Volkes der Bamum und traditionelle Hauptstadt des Königreiches Bamum, des südlichsten Sultanats Kameruns. Außerdem ist sie die administrative Hauptstadt des heutigen Départements Noun.
Bauwerke
Die Stadt beherbergt den von König Ndschoja errichteten Sultanspalast, welcher sich architektonisch an norddeutscher Backsteinbauweise orientiert. Der König ließ den Palast nach dem Vorbild deutscher Postkarten konstruieren, welche ihm ein Expeditionstrupp des deutschen Militärs mitgebracht hatte. Der Palast fungiert bis heute als Sitz des Sultans und Königs in einer Person. Ferner beherbergt er das historische Museum des Bamun-Volkes, in dem zahlreiche traditionelle Trachten, Waffen und Möbel ausgestellt werden.
In Fußmarschnähe des Palastes befindet sich die größte und wichtigste Moschee der Bamum (erbaut 1956). Jeden Freitag verlässt der Sultan begleitet von seinem Hofstaat den Palast in einem zeremoniellen Umzug, um sich zum traditionellen Freitagsgebet zu begeben.
Das Zentrum der Stadt wird zudem von einem großen Markt für Lebensmittel und traditionelle Handwerkskunst der Bamun geprägt.
- Ansichten des Palastes des König von Bamouns
Bevölkerung
Persönlichkeiten
- Simon Ngapandouetnbu (* 2003), Fußballspieler
Literatur
- Stichwort: Bamum. (Webarchiv) in: Deutsches Kolonial-Lexikon, Band I, Leipzig 1920, S. 126.
Weblinks
- Foumban bei cvuc.cm
