Frank Soltis

US-amerikanischer Informatiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Frank Gerald Soltis (* 29. August 1940) ist ein US-amerikanischer Informatiker. Er ist freier Mitarbeiter der IBM und außerordentlicher Professor an der Fakultät für Elektrotechnik der University of Minnesota in den USA.

Frank Soltis (auf dem iNN-Partner Camp 2008)

1968 erhielt Soltis seinen Doktorgrad in Elektrotechnik von der Iowa State University.[1] Seine Dissertation trug den Titel „Automatic Allocation of Digital Computer Storage Resources for Time-sharing“.[2]

Soltis, bisweilen als „Vater der AS/400“ bezeichnet, hatte das Grundkonzept einer neuen Computertechnologie mit einstufigem linearen Speicher (Single-Level Addressability) und vertikalem Maschinencode (High-Level Machine Interface) definiert. In Rochester wurde dieses Konzept als IBM System/38 realisiert und später in der IBM AS/400 verfeinert.

Er leitete auch die Entwicklung diverser Prozessoren – angefangen vom 64-bit PowerPC/AS Prozessor bis hin zum POWER7.

Mit 31. Dezember 2008 zog sich Soltis vom aktiven Dienst bei IBM zurück und widmet sich vermehrt seiner Professur und dem AS/400 Userverein COMMON.

Schriften

Einzelnachweise

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