Franz Albrecht zu Oettingen-Spielberg

bayerischer Kronobersthofmeister (1847-1916) From Wikipedia, the free encyclopedia

Franz Albrecht Johann Aloys Notger zu Oettingen-Oettingen und Oettingen-Spielberg, seit 1882 Franz Albrecht Johann Aloys Notger Fürst zu Oettingen-Oettingen und Oettingen-Spielberg (* 21. Juni 1847 in Oettingen; † 14. Januar 1916 in München) war 7. Fürst von Oettingen-Spielberg sowie Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Wappen des fürstlichen Hauses Oettingen-Spielberg

Leben

Franz Albrecht zu Oettingen-Spielberg entstammte dem edelfreien fränkischen und schwäbischen Adelsgeschlecht Oettingen aus dem Haus Oettingen-Spielberg, das 1734 durch Kaiser Karl VI. in den Reichsfürstenstand erhoben wurde. Er war ein Sohn des Fürsten Otto zu Oettingen-Spielberg (1815–1882) und dessen Ehefrau Georgine Clementine Gräfin von Königsegg-Aulendorff (1825–1877). Als Nachfolger seines Vaters verfügte er über umfangreichen Gutsbesitz in Schwaben und Württemberg, der unter Fideikommiss stand.

Residenzschloss Oettingen, Stammsitz der Fürsten zu Oettingen-Spielberg

Er war 7. Fürst und Standesherr und hatte als erblicher Reichsrat[1] vom 27. Oktober 1883 bis zu seinem Tod einen Sitz in der Kammer der Reichsräte, deren Mitglieder neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten den Bayerischen Landtag bildeten.

Von 1883 bis 1916 war er Kronobershofmeister. Mit diesem Amt verbunden war die Funktion des Reichsrats.

Außerdem fungierte er als Aufsichtsratsmitglied der Süddeutschen Bodencreditbank.

Sein jüngerer Bruder Emil Franz folgte ihm als erblicher Reichsrat.

Auszeichnungen

Familie

Am 24. April 1878 heiratete er in Wien Prinzessin Sophie von Metternich-Winneburg (1857–1941). Aus der Ehe gingen die Kinder Franz Albrecht Otto Richard (1879–1895), Moritz Richard Joseph Notger (1885–1911) und Elisabeth Pauline Notgera (1886–1976) hervor.[2][3]

Siehe auch

Einzelnachweise

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