Franz Cahannes

Schweizer Gewerkschafter und Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Franz Cahannes (* 26. Mai 1951 in Breil/Brigels; † 31. Dezember 2021 in Zürich;[1] heimatberechtigt in Breil/Brigels) war ein Schweizer Politiker und Gewerkschafter.

Franz Cahannes, aufgenommen 2021 im Alter von 70
Franz Cahannes (2021)

Leben

Cahannes absolvierte ein Studium der Geschichte an der Universität Zürich mit Schwerpunkt Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, das er 1983 mit dem Lizenziat (Magister artium) abschloss. Während seiner Studienzeit war er im Verband der Schweizer Studierendenschaften VSS aktiv. Außerdem gehörte er 1981 zu den Gründern der Theoriezeitschrift Widerspruch.[2]

Er begann, 1985 als Sekretär bei der Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI) in Zürich zu arbeiten. 1992 erfolgte die Wahl in die Geschäftsleitung der GBI. Von 2000 bis 2004 war er Vizepräsident der GBI, von 2008 bis 2013 Sektorleiter des Sektors Baunebengewerbe der Gewerkschaft Unia.

Ab dem Jahr 1991 nahm er bis 2001 die Funktion eines Mitglieds des Kantonsrates des Kantons Zürich für die SP wahr.

Von 1996 bis 2021 war er Präsident der Stiftung des Volkshaus (Zürich).[3] Ab 2000 war Cahannes ebenfalls im Vorstand der Wohnbaugenossenschaft Bahoge, von 2003 bis September 2021 deren Präsident.[4] Er übte zudem ein Amt im SUVA-Verwaltungsrat aus; er wirkte als Präsident der Immobilienaufsichtskommission.[5][6]

Einzelnachweise

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