Franz Carl zu Ortenburg-Tambach
1801 bis 1876 Beruf/Funktion keine Angaben Konfession katholisch? Namensvarianten Orttenburg, Franz Carl Graf zu (bis 1852) Ortenburg, Franz Carl Graf zu Orttenburg, Franz Carl Graf zu (bis 1852) orttenburg, franz carl graf zu Ortenburg-Tambach, Fran
From Wikipedia, the free encyclopedia
Franz Carl Rudolph Graf zu Ortenburg-Tambach (* 4. August 1801 auf Schloss Ortenburg; † 23. Februar 1876 auf Schloss Tambach) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Leben
Franz Carl zu Ortenburg-Tambach entstammte dem bayerischen Dynastengeschlecht Ortenburg und war ein Sohn des Generals Joseph Carl Leopold Friedrich Ludwig (Ortenburg) (1780–1831), der 1805 durch einen Tauschvertrag, mit dem das Klosteramt Tambach zur Grafschaft erhoben und im Gegenzug die in Niederbayern gelegene Reichsgrafschaft Ortenburg Teil des Kurfürstentums Bayern wurde, die Grafschaft Ortenburg-Tambach begründete. Seine Mutter war die Gräfin Karoline zu Erbach-Erbach (1779–1825), Tochter des Grafen Franz. I. von Erbach-Erbach. Er übernahm den väterlichen Gutsbesitz in Ober- und Unterfranken, wurde nach dem Tode seines Vaters Standesherr und hatte von 1831 bis zum 23. Februar 1876 als erblicher Reichsrat einen Sitz in der Kammer der Reichsräte, deren Mitglieder neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten den Bayerischen Landtag bildeten.


Er war Oberst À la suite der Bayerischen Armee und Generalmajor der Oberfränkischen Landwehr[1].
Familie
Er war seit dem 22. Februar 1841 mit Julie von Woellwarth-Lauternburg (1819–1883) verheiratet. Aus der Ehe ist der Sohn Friedrich Carl Hermann Albrecht (1841–1894) hervorgegangen.
Siehe auch
Weblinks
- Franz Carl zu Ortenburg-Tambach in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.