Franz Klinghardt

deutscher Geologe, Paläontologe und Prähistoriker (1882-1956) From Wikipedia, the free encyclopedia

Franz Kaspar Ludwig Klinghardt (* 24. November 1882 in Dresden; † 13. Mai 1956 in Berlin[1]) war ein deutscher Geologe, Paläontologe und Prähistoriker.

Franz Klinghardt habilitierte sich 1914 an der Universität Greifswald. 1921 wurde er außerordentlicher Professor für Prähistorie in Greifswald.[2] 1928 verließ er Greifswald.

1930 wurde er Direktor des Museums für Naturkunde in Berlin.[2] Klinghardt befasste sich mit ausgestorbenen Mollusken. Die Sammlung Klinghardt des Naturkundemuseums umfasst Rudisten aus der Oberkreide.[3]

Grabstelle auf dem Friedhof In den Kisseln in Berlin-Spandau

Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof In den Kisseln in Berlin-Spandau, Abt. L.

Schriften

  • Neue Rudistenfauna aus dem Maastrichtien von Maniago (Friaul) nebst stratigraphischem Anhang. Gesellschaft naturforschender Freunde, Berlin 1921.
  • Vergleichende Anatomie der Rudisten, Chamen, Ostreen. Gesellschaft naturforschender Freunde, Berlin 1922.
  • Die steinzeitliche Kultur von Lietzow auf Rügen von F. Klinghardt: Die Beilformen der Lietzow-Kultur und ihre Bedeutung für die Typenentwicklung im Norden von W[ilhelm] Petzsch. L. Bamberg, 1924.
  • Das geologische Alter der Riffe des Lattengebirges (Süd-Bayern). Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft, 91, 131–140, 1939.

Einzelnachweise

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