Franz Roilo
österreichischer Bildhauer
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Franz Roilo (* 9. Juni 1907 in Innsbruck; † 16. Oktober 1977[1] ebenda) war ein österreichischer Bildhauer.
Leben
Der Sohn des Bäckermeisters Vinzenz Roilo[2] besuchte die Gewerbeschule in Innsbruck und arbeitete ein Jahr im Atelier des Bildhauers Em. Holzinger. Ab 1931 hatte er sein eigenes Atelier in der Pradler Straße[2] und schuf Skulpturen, Grabmäler und Gartenplastiken, die zum Teil kubisch vereinfacht sind[3]. Er war auch als Restaurator, unter anderem an der Dreiheiligenkirche[4] und der Triumphpforte[5], tätig.
Auszeichnungen
- Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für künstlerisches Schaffen, 2. Preis Bildhauerei, 1958[6]
Werke


- Holzskulpturen hl. Augustinus und hl. Norbert, Sakristei der Pfarrkirche Pradl, 1936[2]
- Stuckplastiken im Langhausgewölbe, Johanneskirche Imst, 1954–1956[7]
- Bronzerelief Franz Reisch, Rathaus Kitzbühel, 1959
- Kreuzwegstationen, Pfarrkirche Rinn, 1959[8]
- bekrönender Engel auf der Kanzel, Spitalskirche, Innsbruck, 1962[9]
- Kopien der Reliefs am Goldenen Dachl, 1969[10]
- Kopie der Immaculata auf der Annasäule, 1956[11]
- Kalksteinstatuette der hl. Katharina, Katharinenbrunnen, Kitzbühel, 1960[12]
- Marmorskulptur Eisbär, Freibad Tivoli, 1960/61[13]
- Bronzeskulpturen zwei Kitze, Brunnen beim Ritzerhaus, Kitzbühel, 1962[14]
- Freiskulpturen Zwei Störche, hl. Christophorus, Eidechsen, Friedenssiedlung, Lienz, 1965[15][16][17]
- Brunnenfigur Hl. Martin mit dem Bettler, Martinsbrunnen, Aldrans, 1970[3]
- Bronzeskulptur, Denkmal für Josef Marberger, Silz, 1971[18]
Literatur
- Roilo, Franz. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 4: Q–U. E. A. Seemann, Leipzig 1958, S. 96 (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).