Françoise Remarck
Politikerin aus Côte d'Ivoire
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leben
Remarck absolvierte die École supérieure de commerce d’Abidjan und erwarb 2004 einen Executive MBA an der HEC Paris.[3] Ihre Laufbahn begann 1986 bei Ernst & Young in Paris, bevor sie 1992 nach Côte d’Ivoire zurückkehrte und am Aufbau von Canal Horizons Côte d’Ivoire mitwirkte.[3] Innerhalb der Canal+-Gruppe stieg sie über Führungsfunktionen in Abidjan zur Präsidentin und Generaldirektorin von Canal+ Côte d’Ivoire auf und wechselte danach in leitende Kommunikations- und institutionelle Funktionen bei Canal+ Afrique in Frankreich.[1] Im Jahr 2015 verließ sie die Gruppe nach mehr als zwei Jahrzehnten und schloss sich CFAO als Verantwortliche für institutionelle Beziehungen und Kommunikation an.[4][3]
Wirken
Im Jahr 2024 begleitete Remarck die Eröffnung des ivorischen Pavillons The Blue Note auf der 60. Biennale di Venezia, der erstmals vollständig vom ivorischen Staat finanziert wurde.[5] Als Ziel ihres Ministeriums strebt Remarck die Stärkung Côte d’Ivoires als Schaufenster der Künste und der Kultur sowie Reformen wie ein Gesetzesprojekt zur Musikindustrie und die Ausarbeitung eines Künstlerstatus an.[6] Ein zentrales Feld ihrer Amtszeit ist die Restitution kolonial geraubter Kulturgüter, insbesondere des 1916 entwendeten Djidji Ayôkwé, für dessen Rückgabe sie bereits 2022 ein beschleunigtes rechtliches Verfahren in Frankreich befürwortete.[7] Nach der offiziellen Rückgabe der Trommel im Jahr 2026 bezeichnete sie deren Heimkehr als historischen Moment der Gerechtigkeit und der Erinnerung.[8][9]
