Fredius
Gattung der Krabben
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Fredius ist eine Gattung der Krabben mit dreizehn Arten.[1] Es handelt sich um Süßwasserkrabben der Neotropis im nördlichen Südamerika. Das Verbreitungsgebiet umfasst das Orinoco-Becken und seine Zuflüsse, das Essequibo-Cuyuni-Becken, das Atlantische Becken, das durch Flüsse aus Guyana, Suriname und Französisch-Guayana zum Atlantik gebildet wird, und das Amazonas-Becken bis zum Río Caquetá in Kolumbien. Die Arten beschränken sich auf tiefer gelegene Flussabschnitte bis maximal 500 Meter über Meer.[2]
| Fredius | ||||||||||||
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Fredius platyacanthus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Fredius | ||||||||||||
| Pretzmann, 1967 |
Merkmale
Der Carapax ist von vorn nach hinten stark gewölbt. Die dritten Maxillipeden wölben sich bei Schluss deutlich vor. Das erste Gonopodium hat gegen das Ende einen Wulst. Von ihm geht ein einfacher oder doppelter fingerartiger Fortsatz spitzenwärts aus und ein weiterer, der zur Mitte hin abgebogen ist.[3]
Systematik
Zur Gattung gehören folgende Arten:[1]
- Fredius adpressus Rodríguez & Pereira, 1992
- Fredius beccarii (Coifmann, 1939)
- Fredius chaffanjoni (Rathbun, 1905)
- Fredius cuaoensis Suárez, 2015
- Fredius denticulatus (H. Milne Edwards, 1854)
- Fredius estevisi (Rodríguez, 1966)
- Fredius fittkaui (Bott, 1967)
- Fredius granulatus Rodríguez & Campos, 1998
- Fredius ibiapaba Santos, Tavares, Silva, Cervini, Pinheiro & Santana, 2020
- Fredius platyacanthus Rodríguez & Pereira, 1992
- Fredius reflexifrons (Ortmann, 1897)
- Fredius stenolobus Rodríguez & Suárez, 1994
- Fredius ykaa Magalhães, 2009
Synonyme sind Guinotia (Aspöckia) Pretzmann, 1967 und Guinotia (Fredius) Pretzmann, 1967.[1]