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Freienhagen (Eichsfeld)

Gemeinde in Thüringen, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Freienhagen ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Freienhagen (Eichsfeld)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Freienhagen hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 51° 25′ N, 10° 3′ O
Bundesland:Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Hanstein-Rusteberg
Höhe: 305 m ü. NHN
Fläche: 4,11 km²
Einwohner: 288 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37318
Vorwahl: 036083
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 032
Adresse der Verbandsverwaltung: Steingraben 49
37318 Hohengandern
Website: www.vg-hanstein-rusteberg.de
Bürgermeister: René Peter (CDU)
Lage der Gemeinde Freienhagen im Landkreis Eichsfeld
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Lage

Freienhagen liegt ungefähr sechs Kilometer nordwestlich von Heilbad Heiligenstadt auf dem Buntsandsteinplateau des mittleren Eichsfeldes. Nachbargemeinden sind Streitholz im Osten, Schachtebich im Süden, Rohrberg im Westen und das niedersächsische Gleichen mit der Ortschaft Ischenrode im Nordwesten. Die höchste Erhebung mit 352,6 m befindet sich östlich des Ortes, die Gemarkung wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Unmittelbar südlich verläuft die Bundesautobahn 38 mit einer Anschlussstelle.

Geschichte

Freienhagen wurde 1304 erstmals erwähnt.[2] Während des 16. Jahrhunderts hielt die Familie von Bodenhausen sowohl den Besitz Freienhagens, als auch die Gerichtshoheit inne. Stets wiederkehrende Bestrebungen seitens des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg der Familie ihre Besitzrechte streitig zu machen, schlugen 1610 endgültig fehl. Das Dorf wurde während des Dreißigjährigen Krieges von den umherziehenden Truppen des braunschweigischen Herzogs Christian 1623 eingeäschert.[3] Bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1802 gehörte Freienhagen zu Kurmainz und ab 1815 als Teil des Landkreises Heiligenstadt bis 1945 zur preußischen Provinz Sachsen. 1945 bis 1949 lag der Ort in der Sowjetischen Besatzungszone und war ab 1949 Teil der DDR. Bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 befand sich der Ort nahe der innerdeutschen Grenze.

Bei Freienhagen liegt ein großer Gesteinsblock. Er wird Kucken- oder Bonifatiusstein genannt. Bonifatius soll dort im 8. Jahrhundert die Heiden getauft haben. Die Oberfläche des Steines ist pultförmig geneigt und besitzt näpfchenförmige Einbuchtungen.[4]

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 368
  • 1995: 361
  • 1996: 358
  • 1997: 356
  • 1998: 345
  • 1999: 338
  • 2000: 348
  • 2001: 336
  • 2002: 338
  • 2003: 328
  • 2004: 326
  • 2005: 328
  • 2006: 316
  • 2007: 312
  • 2008: 311
  • 2009: 309
  • 2010: 305
  • 2011: 294
  • 2012: 295
  • 2013: 290
  • 2014: 291
  • 2015: 282
  • 2016: 284
  • 2017: 276
  • 2018: 278
  • 2019: 285
  • 2020: 285
  • 2021: 290
  • 2022: 291
  • 2023: 293
  • 2024: 288
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Freienhagen setzt sich aus sechs Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

Weitere Informationen Parteien und Wählergemeinschaften d, Anteil a ...
Sitzverteilung des Gemeinderates 2024
 
Insgesamt 6 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften d 2024[5] 2019[6] 2014[7] 2009[8] 2004[9] 1999[10] 1994[11]
Anteil a Sitze (S.) Anteil a S. Anteil a S. Anteil a S. Anteil a S. Anteil a S. Anteil a S.
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU 67,6 6 70,2 6 88,3 6 88,4 6 88,9 6 62,3 6 100,0 6
prozentualer Anteil ungültiger Stimmabgaben 3,8 8,9 2,9 3,1 11,7 2,8 6,5
Sitze gesamt 6 6 6 6 6 6 6
Wahlbeteiligung 67,6 % 80,6 % 67,4 % 58,5 % 61,5 % 78,3 % 87,6 %
a 
prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen
d 
Differenz zu 100 %: Sonstige
Schließen

Bürgermeister

Katholische Kirche Sankt Johannes der Täufer

Der ehrenamtliche Bürgermeister von Freienhagen, René Peter (CDU), wurde bei den Kommunalwahlen in Thüringen 2024 mit 92,5 Prozent gewählt.[12]

Wappen

Blasonierung: „In Rot eine verkürzte eingebogene, silberne Spitze, vorn eine silberne Glocke mit einem schwarzen Passionskreuz, hinten eine gewölbte silberne Flasche, in der Spitze ein rotes sechsspeichiges Rad.“

Sehenswürdigkeiten

Literatur

  • Wilhelm Weidemann: 600 Jahre Freienhagen. Jubiläumsschrift. Freienhagen 2007, S. 68.
Blick von Süden auf Freienhagen

Einzelnachweise

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