Freudenthal (Borken)

Stadtteil von Borken (Hessen) From Wikipedia, the free encyclopedia

Freudenthal ist ein Stadtteil von Borken im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Schnelle Fakten Stadt Borken ...
Freudenthal
Stadt Borken
Koordinaten: 51° 2′ N,  20′ O
Höhe: 238 m ü. NHN
Fläche: 2,93 km²[1]
Einwohner: 373 (Nov. 2025)[2]
Bevölkerungsdichte: 127 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 34582
Vorwahl: 05682
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Geschichte

Evangelische Kirche Freudenthal

Seine älteste bekannte urkundliche Erwähnung war im Jahre 1221 als „Vrowechendal“ in einer Urkunde des Klosters Spieskappel.[1] Die Gemarkung Freudenthal hat eine Größe von ca. 293 Hektar.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Freudenthal zum 1. Dezember 1971 mit sieben weiteren Gemeinden auf freiwilliger Basis in die Stadt Borken (Bezirk Kassel) eingegliedert.[3][4] Für alle durch die Gebietsreform eingegliederten Stadtteile wurde Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet.[5]

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Freudenthal 375 Einwohner. Darunter waren 6 (1,6 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 72 Einwohner unter 18 Jahren, 162 zwischen 18 und 49, 69 zwischen 50 und 64 und 69 Einwohner waren älter.[6] Die Einwohner lebten in 153 Haushalten. Davon waren 42 Singlehaushalte, 30 Paare ohne Kinder und 57 Paare mit Kindern, sowie 21 Alleinerziehende und 3 Wohngemeinschaften. In 30 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 99 Haushaltungen lebten keine Senioren.[6]

Einwohnerentwicklung

Quelle: Historisches Ortslexikon[1]
 1575/85:35 Hausgesesse
 1742/47:37 Hausgesesse
Freudenthal: Einwohnerzahlen von 1773 bis 2025
Jahr  Einwohner
1773
 
199
1800
 
?
1834
 
288
1840
 
332
1846
 
348
1852
 
321
1858
 
309
1864
 
307
1871
 
314
1875
 
317
1885
 
292
1895
 
298
1905
 
333
1910
 
281
1925
 
326
1939
 
372
1946
 
522
1950
 
528
1956
 
450
1961
 
412
1967
 
412
1970
 
523
1980
 
?
1990
 
?
2000
 
?
2011
 
375
2020
 
369
2025
 
373
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[1]; Stadt Borken (Hessen)[7], Zensus 2011[6]

Historische Religionszugehörigkeit

Quelle: Historisches Ortslexikon[1]
 1835:304 evangelisch-reformierte, fünf katholische, sieben jüdische Einwohner
 1885:265 evangelische (= 90,75 %), ein katholischer (= 0,34 %), 26 jüdische (= 8,90 %) Einwohner
 1961:377 evangelische (= 91,50 %), 35 katholische (= 8,50 %) Einwohner

Historische Erwerbstätigkeit

 1961Erwerbspersonen: 107 Land- und Forstwirtschaft, 88 Produzierendes Gewerbe, 12 Handel und Verkehr, 15 Dienstleistungen und Sonstiges

Politik

Für Freudenthal besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Freudenthal) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern.[5] Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat Freudenthal 65,00 %. Alle Kandidaten gehörten der „Einheitsliste Freudenthal“ an.[8] Der Ortsbeirat wählte Timo Göbert zum Ortsvorsteher.[9]

Sehenswürdigkeit

Die 1800 erbaute Evangelische Kirche.

Einzelnachweise

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