Frida von Itzenplitz
deutsche Malerin
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Frida Emilie Rosamunde Gräfin von Itzenplitz (* 16. September 1869 auf Herzberg bei Exin, Provinz Posen; † 24. September 1921 in Danzig) war eine deutsche Malerin.
Leben und Werk
Sie war eine Tochter des Gutsbesitzers Arthur Friedrich Otto Louis Graf von Itzenplitz und Wanda von Hertzberg. Ihr jüngerer 1871 in Dorpat geborener Bruder war Graf Hans von Itzenplitz. Innerhalb der Gesamtfamilie gehörten ihre Vorfahren zur älteren gräflichen Linie. Ihr jüngster Onkel war der spätere General Hugo Graf von Itzenplitz.
Gräfin Itzenplitz war Schülerin von Ludwig Dettmann in Berlin[1] und Königsberg ab 1900.
Zudem studierte sie in München, wo sie frühzeitig Mitglied des Künstlerinnen-Verein wurde,[2] Hauptwohnsitz blieb zunächst Berlin. Dann ging Frida nach Paris. Sie bereiste Schweden, Dänemark, England, Tunesien, Marokko und Italien. Bekannt war sie für ihre stimmungsvollen Landschaftsbilder und Stillleben. Zudem malte sie Danziger Stadtansichten, u. a. des Danziger Hafens. Auf allen Danziger Ausstellungen der Zeit wurden ihre pastos gemalten Stillleben und Tierbilder (u. a. Hühner, Birkhahn) gezeigt. Der deutsche Kaiser Wilhelm II., kaufte das Bild „Tor zum Olivaer Schlossgarten“. Ihr Werk umfasst darüber hinaus in leuchtenden Farben gehaltene Aquarelle mit südlichen Landschaftsmotiven (röm. Campagna, Capri, Girgenti, Taormina, Algier, Tunis usw.), und sie malte ein Triptychon, das Altarbild der Kirche in Exin. 1962 fand sie Erwähnung im Zusammenhang mit dem 700-jährigen Bestehen der Stadt Exin.[3]
Nach ihrem Tod fand eine Gedächtnis-Ausstellung in Danzig statt.
Ausstellungen
- Verein Danziger Künstler in der Peinkammer-heute Bernsteinmuseum Danzig im Peinkammertor- 1921.
Literatur
- Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser. 1876. Jahrgang 49, Justus Perthes, Gotha September 1875, S. 402 f.
- Melville Henry Massue Marquis de Ruvigny et Raineval: The Titled Nobility of Europe. An International Peerage, Or Who’s Who of the Sovereigns, Princes and Nobles of Europe. Burke’s Peerage Ltd.- Harrison & Sons, London 1914, S. 819.
- Ernst Kloss: Itzenplitz, Frida Gräfin v. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 19: Ingouville–Kauffungen. E. A. Seemann, Leipzig 1926, S. 274–275 (Textarchiv – Internet Archive).