Friedhelm Taube
deutscher Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer
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Leben und Wirken
Er studierte Agrarwissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Diplomarbeit 1980: Einfluss unterschiedlicher N-Düngung auf die Saatqualität von Winterweizen und Wintergerste).[1] Nach Promotion und Habilitation am Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung lehrte er an der Fachhochschule Kiel. 1995 wurde er Professor an der Christian-Albrechts-Universität und Direktor des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung.[2] Seit 1997 ist er zudem wissenschaftlicher Leiter des Forschungsschwerpunktes „Ökologischer Landbau und extensive Landnutzungssysteme“. Von 2002 bis 2004 war er Dekan der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät, 2006 bis 2008 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften.[3][4] 2009 erhielt er den Wissenschaftspreis der Landeshauptstadt Kiel.[4]
Friedhelm Taube lebt mit seiner Familie in Kirchbarkau.[4]
Schriften (Auswahl)
- Wachstumsanalytische Untersuchungen an Deutschem Weidelgras und Knaulgras im Vegetationsablauf unter besonderer Berücksichtigung des Schnittzeitpunktes im 1. Aufwuchs, OCLC 64256475 (zugleich Dissertation, Kiel 1986).
- mit Caroline Buchen-Tschiskale, Heinz Flessa, Christoph Essich, Roland Fuß, Björn Kemmann, Johannes Kühne, Søren Mejlstrup Jensen, Tobias Jorissen, Christof Kluß, Larissa Cordes, Torsten Müller, John Kormla Nyameasem, Hans-Werner Olfs, Guido Recke, Thorsten Reinsch, Reiner Ruser, Martin ten Huf, Reinhard Well und Mareike Zutz: Minderung von Ammoniak- und Treibhausgasemissionen und Optimierung der Stickstoffproduktivität durch innovative Techniken der Gülle- und Gärresteausbringung in wachsende Bestände (GülleBest). Braunschweig 2022.