Friedhof Worpswede

Friedhof in der Gemeinde Worpswede im niedersächsischen Landkreis Osterholz From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Friedhof Worpswede befindet sich in der Gemeinde Worpswede im niedersächsischen Landkreis Osterholz.

Der die Zionskirche in Worpswede umgebende Kirchfriedhof (2020)

Der Begräbnisplatz für die Verstorbenen aus der evangelischen Kirchengemeinde Worpswede liegt im Südwesten des Dorfes am Weyerberg. Er umgibt als Kirchfriedhof die ev.-luth. Zionskirche südlich der Findorffstraße (= Kreisstraße K 11) und der Bergstraße, zwischen dem Fritz-Overbeck-Weg im Westen und der Lindenallee im Osten. Der kirchliche Friedhof ist ca. 310 Meter lang und maximal ca. 140 Meter breit.

Geschichte

Der Friedhof wurde 1759 im Zusammenhang mit dem Bau der Zionskirche angelegt und in demselben Jahr erstmals belegt.[1] Die Friedhofskapelle wurde am östlichen Rand des Friedhofs errichtet.

Besonderheiten

Grabmal "Werden und Vergehen" für Paula Modersohn-Becker, zwischen 1916 und 1919 von Bernhard Hoetger errichtet

Auf dem Friedhof befinden sich die Grabstätten von mehr als 80 Malern, Schriftstellern, Musikern und Kunsthandwerkern (siehe Zionskirche (Worpswede)#Beigesetzte Personen der Kunstszene Worpswedes). Manche von ihnen zählten zur Künstlerkolonie Worpswede. Das bekannteste Grab ist das von Bernhard Hoetger zwischen 1916 und 1919 errichtete Grabmal "Werden und Vergehen" für Paula Modersohn-Becker. Etwa 30 Meter hinter der Kirche liegt der Grabstein von Fritz Mackensen, einem Künstler der Gründergeneration.[2]

Siehe auch

Commons: Friedhof in Worpswede – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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