Friedrich Hufeland
deutscher Arzt
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Herkunftsfamilie
Friedrich Hufeland war ein Sohn des Weimarer Hofrats und Leibarztes Johann Friedrich Hufeland[2] (1730‒1787[3]) und Enkel des Hofrats und Leibarztes Johann Christoph Hufeland[4] (* 1695; † 25. Oktober 1767[5]). Christoph Wilhelm Hufeland war ein älterer Bruder.
Berufsgang
Nach dem Abitur in Weimar im Oktober 1792[6] studierte Friedrich an der Universität Jena Medizin und wurde dort 1797 zum Dr. med. promoviert. Danach war er in Weimar ab Mai 1799 als Arzt zugelassen.[7] Dort wurde er am 22. August 1806 zum Hof-Medicus berufen, später auch zum Land-Physicus und Garnisonsarzt.[8] Seine Habilitation erfolgte 1811 ebenfalls in Jena. Dort war Hufeland anschließend kurzzeitig Privatdozent und 1812 ebenfalls kurzzeitig außerordentlicher Professor der Medizin.[9]
1812 siedelte Hufeland nach Berlin über. Dort wurde er ordentlicher Professor der Medizin am Medicinisch-chirurgischen Friedrich-Wilhelm-Institut sowie außerordentlicher Professor der Berliner Universität.
Werke (Auswahl)
- Dissertatio inauguralis medica sistens pathologiae atque therapiae haemorrhagiarum adumbrationem. 17. Juli 1797. Jena. Digitalisat.
- Ausserordentliche Erhöhung der Sensibilität; ein Beitrag zu den Erfahrungen über Somnambulismus und thierischen Magnetismus. In: Archiv für die Physiologie, 6. Band, 1805, S. 225‒264.
- Ueber Sympathie. Weimar 1811. Digitalisat.
Literatur
- August Hirsch: Hufeland, Friedrich. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 13, Duncker & Humblot, Leipzig 1881, S. 296.