Fritz Haneke
deutscher Schauspieler und Theaterdirektor
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Leben
Seine Schauspielausbildung erhielt er in Düsseldorf. Haneke wirkte in zahlreichen Fernseh- und Theaterrollen. Um 1932 hielt er sich zunächst in Frankfurt am Main, Elbestr. 46,[1] und anschließend 1933 in Guben auf und wohnte dort Neißestraße 104.[2] Er war mit der Schauspielerin Beatrix von Degenschild verheiratet und hatte mit ihr mindesstens einen Sohn, den späteren Regisseur Michael Haneke (* 23. März 1942), der in München geboren wurde. Die Familie zog später in die Wiener Neustadt. Weitere Spielorte waren Fürth (1938), Salzburg (1940) und Bremen (1949), wo er jeweils auch als Spielleiter fungierte. In der rund 60 minütigen Verfilmung der Erzählung Herr und Hund von Thomas Mann im Jahr 1962 spielte er, unter der Regie von Cas van den Berg und nach dem Drehbuch von Erika Mann und van den Berg, den Herrn (also Thomas Mann).[3] Laut einem Bericht in der Zeitschrift The Guardian aus dem Jahr 2009 lernte er seine spätere Frau Beatrix während des Zweiten Weltkriegs bei Vorstellungen bei der Truppenbetreuung kennen. Haneke verließ seine Familie als der Sohn knapp 3 Jahre alt war und sie trafen erst wieder zusammen, als dieser das Erwachsenenalter erreicht hatte.[4][5]
Regiearbeiten (Auswahl)
- 26. März 1956: Bluthochzeit von Federico García Lorca (1898–1936) im Landestheater Salzburg[6]
Filmografie (Auswahl)
- 1964: Die fünfte Kolonne (Folge 4: Schattenspiel)
- 1966: Hinter diesen Mauern
- 1969: Doppelagent George Blake (Fernsehfilm)
- 1975: Hoftheater (Fernsehserie, div. Folgen)
Weblinks
- Fritz Haneke bei IMDb
- Fritz Haneke bei filmportal.de
- Fritz Haneke. emuseum.duesseldorf.de