Fritz Niedergesäß
deutscher Politiker, MdA
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Fritz Niedergesäß (* 19. Februar 1940 in Langengrassau, Landkreis Luckau) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Niedergesäß ist studierter Bauingenieur. Er war bereits vor dem Mauerfall Mitglied der Ost-CDU.[1] 1989 war er Bauleiter der Straßenbrücke an der Kreuzung Treskowallee/Edisonstraße und Rummelsburger Straße/An der Wuhlheide.[1] Er war Kreisvorsitzender der CDU im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick und Ortsvorsitzender in Berlin-Bohnsdorf. Er war 1990 Abgeordneter der Stadtverordnetenversammlung von Ost-Berlin und von 1990 bis 2006 des Berliner Abgeordnetenhauses. Zur Bundestagswahl 2013 kandidierte zunächst Niels Korte für den Berliner Wahlkreis Treptow-Köpenick, schied aber während des Wahlkampfes überraschend aus, sodass der 73-jährige Niedergesäß nun Kandidat für den Bundestag wurde.[2] Er unterlag allerdings Gregor Gysi (Die Linke).
Die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey überreichte am 12. August 2022 Niedergesäß das Bundesverdienstkreuz am Bande.[3]
Literatur
- Werner Breunig, Andreas Herbst (Hrsg.): Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 (= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin. Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 275 f.
Weblinks
- Steckbrief ( vom 21. Dezember 2016 im Internet Archive) auf den Seiten der CDU Treptow-Köpenick