Fritz Zoref

Drehbuchautor und Schriftsteller From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben und Wirken

Zoref begann seine künstlerischen Tätigkeiten in der Frühphase des Ersten Weltkriegs und studierte zeitgleich Musikwissenschaft und Germanistik. Von Anbeginn legte Zoref eine große Vielseitigkeit an den Tag: Er wirkte bereits mit Anfang zwanzig als Dramaturg[2] und Regisseur am Theater[3][4][5][6], verfasste Liedtexte[7] wie beispielsweise zu Der Arzt der Sobeide und Theaterkritiken[8] und übersetzte (etwa mit seinem Kollegen Siegfried Bernfeld) ausländische Texte wie die Wildwestgeschichte Das Lassomädel.[9][10] Noch während seines Studiums verpflichtete man Zoref 1917 als Spielleiter (Regisseur) an Wiens Volksoper[11]. Auch für den Hörfunk (RAVAG) war Zoref schriftstellerisch tätig. Hier sorgte er im Juli 1932 mit dem Stück Das andere Land unter der Regie von Aurel Novotny für Aufsehen[12].

1927 begann Fritz Zoref, seinen Nachnamen nunmehr um ein „f“ erweitert, eine vorübergehende Tätigkeit als Autor für den österreichischen Film. Zoreff-Drehbücher wurden vor allem für Lustspiele und Stücke mit volkstümlichem Charakter verwendet. Doch bereits kurz nach Anbruch der Tonfilmzeit versandete seine Filmtätigkeit weitgehend. Zwischenzeitlich (1930) hatte er (gemeinsam mit dem Kollegen Josef Fabricius) auch ein Bühnenstück mit dem Titel Bankrott veröffentlicht[13], weitere folgten (Die Lustspielidee, Familie Wiener). Er verfasste aber auch mehrere Dramen wie Der Ruf, Der silberne Ruf und Höllenmaschine. Nach dem Anschluss Österreichs emigrierte der Jude Zoref via Frankreich in die USA, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Was er dort beruflich tat, ist derzeit unbekannt.

Filmografie

Einzelnachweise

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