Fulvio Scola

italienischer Skilangläufer From Wikipedia, the free encyclopedia

Fulvio Scola (* 10. Dezember 1982 in Agordo) ist ein ehemaliger italienischer Skilangläufer.

Schnelle Fakten Karriere, Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup ...
Fulvio Scola
Fulvio Scola (2012)

Fulvio Scola (2012)

Nation Italien Italien
Geburtstag 10. Dezember 1982 (43 Jahre)
Geburtsort Agordo, Italien
Karriere
Disziplin Skilanglauf
Verein G.S. Fiamme Gialle
Trainer Francesco Semenzato
Status zurückgetreten
Karriereende 2014
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 16. Dezember 2003
 Gesamtweltcup 24. (2010/11)
 Sprintweltcup 5. (2010/11)
 Distanzweltcup 61. (2006/07)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Sprintrennen 0 1 0
 Teamsprint 0 0 1
Platzierungen im Continental Cup (COC)
 Debüt im Continental Cup 10. Februar 2001
 Continental-Cup-Siege 6  (Details)
 OPA/FESA-Gesamtwertung 2. (2008/09, 2009/10)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 COC-Einzelrennen 0 0 1
 OPA/FESA-Einzelrennen 6 3 4
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Werdegang

Seinen ersten internationalen Wettkampf bestritt Fulvio Scola bei den nordischen Juniorenweltmeisterschaften 2001 in Karpacz-Szklarska. Dort erreichte er das Viertelfinale des Sprintwettbewerbs und belegte am Ende den 22. Platz. Ein Jahr später in Schonach verbesserte er dieses Resultat und belegte den 13. Platz. Nach einigen Einsätzen im Skilanglauf-Continental-Cup hatte Scola am 7. Dezember 2003 seinen ersten Einsatz im Skilanglauf-Weltcup. In Toblach trat er zusammen mit Valerio Theodule im Teamsprint an. Das Duo belegte den 14. Platz. Den ersten Einsatz in einem Einzelwettbewerb hatte Scola eine Woche später im Val di Fiemme, wo er im Sprint als 38. die Qualifikation für die Finalläufe verpasste. In dieser Saison verbesserte er kontinuierlich seine Resultate im Continentalcup und feierte in Admont mit Platz drei im Sprintwettbewerb seine erste Podiumsplatzierung.

2005 erreichte er bei der Universiade in Innsbruck den Finallauf des Sprintwettbewerbs, wo er die Bronzemedaille gewann. Zwei Jahre später konnte er dieses Ergebnis in Pragelato wiederholen. In der Saison 2006/07 nahm Scola an der Tour de Ski teil. Beim Sprint in Asiago überstand er die Qualifikation für die Finalläufe und gewann als 20. seine ersten Weltcuppunkte. Er beendete die Tour auf Platz 46. Beim Weltcup in Otepää überraschte er als Zwölfter über 15 Kilometer klassisch. In der Saison 2008/09 überzeugte Scola mit drei Siegen im Skilanglauf-Alpencup (vormals Continentalcup), was ihm die Qualifikation für die Nordischen Skiweltmeisterschaften in Liberec sicherte. Dort erreichte er überraschend das Halbfinale des Sprintwettbewerbs und belegte am Ende den achten Platz. Im Teamsprint wurde er mit Renato Pasini 13. Er beendete die Saison als Zweiter im Opa-Cup mit sechs Punkten Rückstand auf den Sieger Florian Kostner. Nachdem sich Scola auch in der Saison 2009/10 nicht im Weltcup durchsetzen konnte, startete er erneut vorwiegend im Alpencup. Dort sicherte er sich mit drei Saisonsiegen erneut den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Der Durchbruch im Weltcup gelang Scola in der Saison 2010/11. In Düsseldorf erreichte er das Finale und belegte hinter Emil Jönsson überraschend den zweiten Platz. Dies war seine einzige Podestplatzierung im Weltcupeinzel. Auch in Davos erreichte er den Finallauf und belegte den vierten Platz. Zudem kam er bei der Nordic Opening in Kuusamo auf den 38. Platz und beim Weltcupfinale in Falun den 31. Rang. Beim Saisonhöhepunkt, den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2011 in Oslo, belegte er den 43. Platz im Sprint und den 41. Rang über 15 km klassisch. Die Saison beendete er auf dem 24. Platz im Gesamtweltcup und auf dem fünften Rang im Sprintweltcup. In den folgenden Jahren konnte er diese Ergebnisse nicht wiederholen. Er kam bis zu seinem Karriereende nur noch einmal im Weltcupeinzel unter den ersten Zehn und erreichte im Januar 2012 in Mailand mit dem dritten Platz im Teamsprint nochmals eine Podestplatzierung. Zudem lief er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 im Val di Fiemme auf den 36. Platz im Sprint.

Erfolge

Nordische Skiweltmeisterschaften

Weltcup-Statistik

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Weitere Informationen Platzierung, Distanzrennen a ...
Platzierung Distanzrennen a Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappen-
rennen b
Gesamt Team
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz  
2. Platz 11
3. Platz  1
Top 10 6652
Punkteränge 1421926115
Starts 7314211448493115
Stand: Karriereende
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a 
inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b 
Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale


Weltcup-Gesamtplatzierungen

Weitere Informationen Saison, Gesamt ...
Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2006/0722103.2261.--
2007/084151.489.--
2008/096379.1778.4643.
2010/1128324.894.2755.
2011/1232106.--3254.
2012/1324115.--2465.
2013/141165.--1105.
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Siege bei Continental-Cup-Rennen

Weitere Informationen Nr., Datum ...
Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 18. Dezember 2008 Osterreich St. Ulrich am Pillersee Sprint klassisch Alpencup
2. 11. Januar 2009 Deutschland Reit im Winkl Sprint klassisch Alpencup
3. 13. März 2009 Frankreich Métabief Sprint Freistil Alpencup
4. 9. Januar 2010 Deutschland Oberwiesenthal Sprint Freistil Alpencup
5. 14. Februar 2010 Italien Forni di Sopra 15 km Freistil Alpencup
6. 14. März 2010 Slowenien Rogla 15 km Freistil Alpencup
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Commons: Fulvio Scola – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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