Funkmagazin
von 1928 bis 1937 in Berlin und Wien im Radioverlag erschienene Fachzeitschrift für Rundfunkinteressierte
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Das Funkmagazin: radiotechnische Monatschrift war eine von 1928 bis 1937 in Berlin und Wien im Radioverlag erschienene Fachzeitschrift für technischorientierte Rundfunkinteressierte. Anfangs trug das Heft den Untertitel Monatsschrift für Radioamateure.[1] Schriftleiter war in den ersten Jahren der Rundfunk-Pionier Eugen Nesper. Auch der Gründer des Radios in Deutschland Hans Bredow schrieb in der Zeitschrift. Als Bredow nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten zurücktrat, zeigte sich Nesper in der Märzausgabe 1933 entsetzt.[2]

Der Rundfunkempfang war in den ersten Jahren – also seit 1922 – nur technisch Interessierten möglich. Für sie war diese Zeitschrift wichtig. Sie enthielt viele Schaltbilder und größtenteils sehr technische Artikel. Auszug aus dem Inhalt von 1933:
- Der Selbstbau von Allstrom-Empfängern
- Erzielung von Eichwechselspannungen
- Schaltung eines Glimmlampenabstimmzeigers für Apparate mit automatischen (sic!) Fadingausgleich
- Messungen am unfertigen Empfänger
Die Zeitschrift beschäftigte sich über die reine Rundfunktechnik hinaus auch mit der Bildübertragung, dem Bau von elektronischen Orgeln, der Lichttechnik und der Psychoakustik.[3]