Furtivovirus
Bezeichnung einer vorgeschlagenen Gattung im von Riesenviren in der Klasse Megaviricetes des Phylums Nucleocytoviricota (NCLDV)
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„Furtivovirus“ ist der Bezeichnung einer vorgeschlagenen Gattung im von Riesenviren in der Klasse Megaviricetes des Phylums Nucleocytoviricota (NCLDV), die Amöben der Spezies Vermamoeba vermiformis infizieren. Die Art mit der vorläufigen Bezeichnung Furtivovirus sp. B10 wurde von Jiwan Bae und Masaharu Takemura in Proben identifiziert, die am 29. August 2024 aus dem Inase-Bach (japanisch 稲瀬川 Inasegawa) in Kamakura, Präfektur Kanagawa (Japan) entnommen wurden. Die Gattung ist mögliches Mitglied der Familie Mamonoviridae,[2] bzw. „Manesviridae“ (Clandestinovirus-Furtivovirus-Ushikuvirus-Usurpativirus-Klade).[1][3][4][2.1]
| „Furtivovirus“ | ||||||||||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||||||||||
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| Taxonomische Merkmale | ||||||||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||||||||
| „Furtivovirus“ | ||||||||||||||||||||
| Kurzbezeichnung | ||||||||||||||||||||
| FTV B10 | ||||||||||||||||||||
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Genom und Proteom
Systematik
Im Mai 2026 schlugen Jiwan Bae & Masaharu Takemura die durch „Ushikuvirus“, „Clandestinovirus“, „Furtivovirus“ und „Usurpativirus“ bestimmte Schwesterklade der Familie Mamonoviridae ebenfalls den Rang einer Familie und die Bezeichnung „Manesviridae“ vor.[1][3][4]
– Fundort: Süßwasser vom Bach/Fluss Inasegawa (japanisch 稲瀬川 ‚Inase-Fluss‘), Kamakura, Präfektur Kanagawa, Japan (Probenentnahme am 29. August 2024)[6] – Wirt: Vermamoeba vermiformis
Namensbedeutung
In Analogie zum verwandten „Clandestinovirus“ bedeutet portugiesisch (Brasilien) furtivo ‚heimlich‘ (englisch stealthy); ähnlich galicisch furtivo ‚verstohlen‘.
Anmerkungen
- „Clandestinovirus-Furtivovirus-Ushikuvirus-Usurpativirus-Klade“